Daten sind nur für Steuerzwecke nutzbar

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Bern Der neue globale Standard für den automatischen Informationsaustausch (AIA) soll dazu beitragen, der grenzüberschreitenden Steuerhinterziehung einen Riegel zu schieben. Die gesetzlichen Grundlagen sind in der Schweiz in der Wintersession 2015 geschaffen worden. Die Schweiz hat sich, so schreibt das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen in Bern (SIF), bei der Erarbeitung des globalen Standards aktiv eingebracht. Wichtig ist dem Bundesrat gewesen, dass die Daten unter anderem nur für Steuerzwecke verwendet werden dürfen. Das inländische Bankengeheimnis ist von den AIA-Normen nicht betroffen. Der international definierte Standard gilt laut SIF «sowohl für natürliche wie auch für juristische Personen». Weiter heisst es dazu im SIF-Papier: «Die zu übermittelnden Informationen umfassen Kontonummer und Steueridentifikationsnummer sowie Namen, Adresse und Geburtsdatum von Steuerpflichtigen im Ausland mit einem Konto in einem anderen Land als dem Herkunftsstaat, alle Einkommensarten sowie den Saldo des Kontos.» (mo)

Hinweis

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.sif.admin.ch und auf www.swissbanking.org