Del Curto: «Wir müssen sehr hart arbeiten»

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Davos-Trainer Arno Del Curto. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus)

Davos-Trainer Arno Del Curto. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus)

Startgegner Die Zuger können beim Saisonauftakt in Davos weder Nachsicht erwarten noch auf irgendeine Form von Überheblichkeit hoffen: Der HC Davos hat soeben in der Champions Hockey League in Cardiff im Rückspiel gegen ein britisches Operetten-Team eine der blamabelsten Niederlagen der «Ära Del Curto» (seit 1996) erlitten (3:4 n. V.). Das Hinspiel hatten die Davoser gegen diese Cardiff-Mannschaft, die wie in der Steinzeit von einem Spielertrainer geführt wird, noch 10:1 gewonnen. HCD-Cheftrainer Arno Del Curto spricht Klartext: «Wir sind aus dem Rhythmus gekommen und langsam geworden. Alles ist in den letzten Tagen mit den Reisen für die Champions League durcheinandergeraten. Nun müssen wir sehr hart arbeiten, um alles wieder auf die Reihe zu bekommen.»

Das spielerische Durcheinander vor dem Saisonstart erstaunt. Davos kann erstmals seit Jahren im September mit einer intakten Abwehr spielen: kein einziger Verteidiger ist verletzt – und das führt dazu, dass der ehemalige Zuger Junior Marco Forrer (21) beim Saisonstart um seinen Platz in der Aufstellung zittern muss. Offiziell ist der schwedische Stürmer Perttu Lindgren bis Mitte Oktober als verletzt gemeldet. Doch der offensive Leitwolf trainiert wieder unter Vollbelastung. Arno Del Curto sagt: «Er wird gegen Zug spielen.» Somit wird Davos auch im Sturm bis auf Tino Kessler in Bestbesetzung antreten. In den beiden ersten Partien gegen Zug und in Ambri werden beide Torhüter (Gilles Senn und Joren van Pottelberghe) eingesetzt – wer gegen Zug ins Tor darf, hat Del Curto noch nicht entschieden. (kza)