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In Baar dem Duft der Trüffel auf der Spur

Die edlen Knollen locken die Feinschmecker in Scharen an den vierten Zuger Trüffelmarkt. Einige bewiesen einen besonders guten Riecher für den kulinarischen Leckerbissen.
Die Hundetrainerin Carolina Jaroch mit ihren Hunden Ima (rechts) und Lio. (Bild: Roger Zbinden (Baar, 13. Oktober 2018))

Die Hundetrainerin Carolina Jaroch mit ihren Hunden Ima (rechts) und Lio. (Bild: Roger Zbinden (Baar, 13. Oktober 2018))

25 Marktfahrer aus verschiedenen Teilen der Schweiz boten ihre Delikatessen am vierten Zuger Trüffelmarkt in Baar an. Zahlreiche Gourmets von nah und fern nutzten die Gelegenheit, um sich an dem von der Gemeinde und der Schweizerischen Trüffelvereinigung (STV) organisierten Anlass zu informieren und auszutauschen – und natürlich ebenfalls, um zu probieren und zu entdecken.

Freiwillige Helfer bereiteten an Ständen diverse kulinarische Leckerbissen zu, um Trüffel-Liebhaber und Skeptiker von der Qualität der Schweizer Burgunder-Trüffel zu überzeugen. Ein Angebot, das bei den Besuchern gut ankam, wie die besetzten Tische in der Festwirtschaft zeigten.

Grossandrang herrschte ausserdem bei der Hunde-Show mit anschliessendem Gratis-Training für Besucherhunde. Carolina Jaroch (42), Inhaberin der Hundeschule animalcoach.ch in Zürich und Mitglied bei der STV, weihte interessierte Hundehalter in die Geheimnisse des Trüffelsuchens ein. Sie gab Tipps, wo man Trüffel findet und wie man sie ausgräbt und lagert. Das Suchen nach dem «Schwarzen Diamanten» ist nämlich auch in der Schweiz in Mode gekommen.

Suchen und anzeigen

Jaroch besitzt zwei aktive Trüffelhunde. Die heute 13-jährige Ima, eine Weimaraner Hündin und den 6-jährigen Chihuahua-Havaneser-Mischling Lio. «Schnüffle!», sagt die Hundetrainerin bei der Vorführung zu Ima, und im Nu zeigt diese die versteckte Trüffel an. «Fein!», lobt Jaroch. Ima erhält eine Belohnung und lässt sofort von der Trüffel ab. Lio zeigt seinen Fund kurz an und setzt sich wie ein Erdmännchen auf die Hinterbeine, um seinen Keks entgegenzunehmen.

Die Belohnung sei wichtig, denn scharre der Hund nach seinem Fund zu lang, zerkratze er später entweder die Trüffel oder deren Wurzeln. «Das Tier sollte möglichst futterorientiert sein, also bereit sein, für Futter zu arbeiten.» Dann könne ein Hund mit täglichem Training und mit der Hilfe von bereits ausgebildeten Trüffelhunden innert zwei Wochen angelernt werden.

Sorgsamer Umgang mit Natur

Als sie durch Ima zum Trüffeln gekommen sei, habe sie noch nicht daran gedacht, Trüffelhundekurse durchzuführen, erzählte Jaroch nach der Show. «Bloss um Hunde zu beschäftigen, ist die Trüffel doch ein zu kostbares Produkt.» Der sorgsame Umgang mit der Natur sei ihr ein grosses Anliegen.

Ima und Lio seien daher beim Trüffeln immer angeleint. Ihre Hunde dürften nicht in der Gegend rumlaufen und überall Löcher graben, erklärte sie. «Und sie trüffeln nur auf Befehl.» Ein Muss, das Jaroch in ihren Trüffelhundekursen lehre. «Meine Kunden wissen auch, wie wichtig es ist, ein Loch wieder zuzudecken, damit die Trüffel wieder wachsen können.»

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