Der Räbechüng wurde dem Feuertod übergeben

Mit der traditionellen Verbrennung des Räbechüng endete am Dienstagabend die Baarer Räbefasnacht 2019. Zum Sieger am Fasnachtsumzug wurde dieses Jahr die Fröschenzunft Ebel gekürt.

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Räbevater Erich II. führte die Polonaise durchs Dorf zu den Klängen der Belcantos an. (Bilder: Christian H. Hildebrand, Baar, 5. März 2019)
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Noch ein letztes Mal konnte der Chüng bestaunt werden.
Dann zündete ihn der Räbenvater schweren Herzens an.
Das Spektakel ging los.
Es war wieder einmal ein imposantes Schauspiel in der Räbemetropole.

Räbevater Erich II. führte die Polonaise durchs Dorf zu den Klängen der Belcantos an. (Bilder: Christian H. Hildebrand, Baar, 5. März 2019)

Vom Fasnachtssamstag bis zum Güdeldienstag regierte in Baar Räbevater Erich II. «Eusi Devise Räbedibum, vorwärts, marsch!», zitiert er das Motto. Am Dienstagabend zog er mit seinem Hofstaat ein letztes Mal durch die Räbemetropole, bevor dann der Räbechüng dem Feuertod übergeben wurde. Dieser gilt als oberster Herrscher über die Baarer Fasnacht. Jahr für Jahr wird er unter einem Trommelwirbel vor dem Rathausplatz in die Höhe gezogen, von wo aus er bis zu seiner Verbrennung über das närrische Treiben der Baarer Fasnächtler wacht und von ihnen geehrt wird. Nach der grossen Zeremonie lud die Fasnachtsgesellschaft Baar noch dazu ein, mit ihr ein letztes Guggenmusik-Konzert zu hören, etwas zu trinken und die Fasnachtszeit ausklingen zu lassen.

Sieger am Baarer Fasnachtsumzug ist dieses Jahr übrigens die Fröschenzunft Ebel mit dem Motto «Hornkuh». Rang 2 geht an die Baarer Wagenbaugruppe Rumpelstilz mit dem Motto «Jäger des verlorenen Schatzes». Bronze geht an die Sonnechöbler Ebikon mit dem Motto «Outlander». Als beste Guggenmusik wurden die Lopper-Gnome Hergiswil ausgezeichnet. Sie hatten das Motto «Bubba Gump Shrimps». (cg/pd)