Den Rebells glückt beinahe ein Doppel-«Stängeli»

Die Oberwil Rebells gewinnen gegen den SV Gals ihr zweitletztes NLA-Qualifikationsspiel dank einer überzeugenden Mannschaftsleistung mit 17:0.

Moritz Hausherr
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Aaron Iten von den Oberwil Rebells (rechts) beschäftigt Goalie Jozef Slavik.

Aaron Iten von den Oberwil Rebells (rechts) beschäftigt Goalie Jozef Slavik.

Bild: Stefan Kaiser (Zug, 8. März 2020)

Nachdem die Zuger das Hinspiel in Gals schon mit 18:5 für sich entschieden hatten, strebten sie im zweiten Aufeinandertreffen den nächsten Sieg gegen den Aufsteiger an. Das gelang angesichts eines 17:0-Erfolgs eindrücklich. Einen besseren Start hätten sich die Rebells nicht wünschen können. Nach nur neun Sekunden schoss Raffaele Cioffo die Zuger mit 1:0 in Führung. Gut drei Minuten später hiess es bereits 4:0.

Die Gegner aus dem Berner Seeland wurden von dem Tempo und dem Kombinationsspiel der Rebells überrascht und waren in der Anfangsphase komplett überfordert. Auch wenn das Spiel praktisch nur in der Zone des SV Gals stattfand, konnte der Gast nach den anfänglichen Schwierigkeiten seine Defensive etwas stabilisieren und die Zuger mussten bis zur 15. Minute auf den nächsten Treffer warten. Bis zum Ende des ersten Drittels erhöhten die Rebells auf 7:0.

Auch im zweiten Abschnitt waren die Zuger die klar bessere Mannschaft und boten den Zuschauern einige sehenswerte Aktionen. Viele Tore im zweiten Drittel waren Resultat schöner Kombinationen. Vor allem die Sturmlinie um Raphael Enzler, Ken Müller und Raffaele Cioffo ragte heraus – allen drei Stürmern gelang ein Hattrick. «Wir konnten sehr viele Chancen kreieren. Auch wenn wir viele Tore schossen und mit 17:0 gewannen: Die Chancenauswertung hätte besser sein können», sagte Ken Müller nach der Partie. Dies traf vor allem im zweiten Abschnitt zu. Der SV Gals hatte gar Glück, dass es nach 40 Minuten erst 13:0 stand.

Beide Goalies sind nicht bezwungen worden

Im letzten Abschnitt nahmen die Gastgeber etwas Tempo aus der Partie. Gespielt wurde trotzdem weiterhin nur in der Zone des SV Gals. So gelangen den Rebells auch im dritten Drittel vier Tore. Nebst den vielen Toren war man in den Zugern Reihen vor allem auch über die Shutouts der beiden Torhüter Andrea Pagano und Sandro Iten erfreut. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison gewannen die Rebells zu null. «Wir waren heute offensiv sehr stark und konnten sie mit unserem Tempo und Kombinationsspiel in ihre Zone einschnüren und ausspielen. In der Defensive hatten wir heute eigentlich nicht wirklich viel zu tun. Und wenn doch, spielten wir auch dort sicher und konzentriert», freute sich Ken Müller.

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