Leserbrief

Den Werkplatz fördern - speziell im Kanton Zug

Zur Abstimmung vom 29. November in der Gemeinde Cham über den Bebauungsplan Allmend Hagendorn: Änderung Bebauungsplan sowie Teiländerung Zonenplan

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In fast 200 Jahren hat die Familie Baumgartner in sechs Generationen dank harter Arbeit und Innovationskraft in Hagendorn die heutige Fensterfabrik entwickelt, welche nun den Branchenleadern zuzuordnen ist.

Um auf dem hart umkämpften Markt auch weiterhin bestehen zu können, ist eine Anpassung an die modernen Standards unerlässlich, wenn die Firma konkurrenzfähig bleiben und überleben will.

Dieser Situation trägt das vorliegende Projekt Rechnung, das nicht nur dem Erhalt der 300 Arbeitsplätze, sondern auch dem Umwelt- und Energiegedanken bestmöglich dienen soll.

Angesichts vereinzelter Fragen ist auch zu betonen, dass es sich hier nicht um einen Neubau, sondern um die Optimierung einer bestehenden Anlage handelt, die überhaupt nichts mit dem sonstigen Wachstum der Gemeinde zu tun hat.

Hier wurden von vereinzelten Kritikern zwei völlig verschiedene Aspekte – bewusst? – miteinander vermengt (die nämlichen Kreise hätten sich diesbezüglich für ihr nicht ganz unberechtigtes Anliegen eines generell zu starken Wachstums konsequenterweise wohl eher für die Begrenzungsinitiative einsetzen müssen!).

Massgebend ist für mich angesichts zunehmender Arbeitslosigkeit nicht nur die Erhaltung von 300 Arbeitsplätzen (gerade in der heutigen Situation!), sondern die dringend notwendige Unterstützung des Werkplatzes Schweiz, speziell im dienstleistungslastigen Finanzplatz Zug!

Dass ausgerechnet Stimmen aus dem linksgrünen Lager sich gegen die Interessen jener Leute einsetzen, die sie eigentlich vertreten sollten, ist für mich weder logisch noch nachvollziehbar!

Also zweimal Ja!

Rudolf Kleiner, Cham