Leserbrief

Den Willen der Zuger GLP-Wähler besser einbringen

«In Luft aufgelöst», «Zug um Zug» in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 23. Dezember

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Charly Keiser hinterfragt in seiner Kolumne in der «Zentralschweiz am Sonntag» unsere Fraktionsgemeinschaft mit der CVP. Betreffend Fakten gibt es nichts daran auszusetzen, wenn auch die Gespräche mit den Parteien gar knapp zusammengefasst wurden. Aber geht es um Macht? Klar, wenn man den Begriff absolut betrachtet, dann kann man dem nicht widersprechen. Nun, was bedeutet Macht? Geht es darum, dass wir den Willen unserer Wähler schlussendlich einfach besser in die Politik einbringen können? Ja! Ohne den Einsitz in den Kommissionen hat man weniger Möglichkeiten diesem Wählerwillen Ausdruck zu verleihen. Das musste ich als Neo-Kantonsrat in Gesprächen mit einigen Politikern – nicht nur aus unserem Kanton – erfahren. Bringt eine Fraktionsgemeinschaft auch Risiken? Davon gehen wir aus. In vier Jahren werden wir mehr erfahren. Aber Fraktionsgemeinschaften sind keine schwarze Magie. Die GLP ist in vielen Kantonen in einer Fraktionsgemeinschaft – nicht selten mit der CVP. Wir wollen die lösungsorientierte Mitte stärken und haben die Möglichkeit unsere Voten in der grössten Fraktion einzubringen. Ob es etwas nützt, wird sich zeigen. Aber wir werden auch die nächsten vier Jahre hart daran arbeiten, den GLP-Wählern im Kantonsrat die Stimme zu geben, welche sie von uns erwarten.

Martin Zimmermann, Kantonsrat GLP Baar und Präsident GLP Kanton Zug