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Leserbrief

Den wirklichen Problemen auf den Grund gehen

Zur Klimadiskussion

Viel wird diese Tage darüber diskutiert, was die Rolle der Schweiz im Klimaschutz überhaupt sein kann; sie sei doch schliesslich so unbedeutend und so klein. Fakt ist aber: Die Schweiz ist eine der 20 grössten Volkswirtschaften der Welt – und sie ist ihr grösster Finanzplatz. Alleine unsere Importe verursachen jedes Jahr den Ausstoss von 76,1 Millionen Tonnen CO2. Zusätzlich verursachen die Investitionen unserer Banken und Pensionskassen Emissionen, die unseren eigentlichen Ausstoss um das 22-fache übersteigen. Die Schweiz hat also die Möglichkeit, massiv zur Rettung des Klimas beizutragen; das aber geht nur, wenn wir auf Worte auch Taten folgen lassen!

Luzian Franzini, Nationalratskandidat Junge Alternative, Kantonsrat, Zug


Wer über das Wetter diskutiert, kommt eher früher als später auch auf die Klimaerwärmung und damit auch auf das CO2 zu sprechen. Viele Menschen schätzen das prickelnde CO2 in ihrem Mineralwasser. Auch die Pflanzen schätzen dieses Gas. Je höher der CO2-Gehalt in der Luft, umso besser das Wachstum. Ohne CO2 kein Leben! Auch die sogenannten grünen Parteien leben sehr gut mit diesem Treibhausgas. Es ist ihr bestes Geschäftsmodell aller Zeiten. Wir gehen also davon aus: Schuld an der Klimaerwärmung ist das CO2. Andere mögliche Ursachen werden nicht in Betracht gezogen. Wie hoch ist eigentlich der sonst so ungeliebte CO2-Gehalt in unserer Atmosphäre? Darüber herrscht bei den Fachleuten meist grosses Schweigen. In einem alten Fachbuch über Aerodynamik, ungefähr aus der Zeit der Seegfrörni, 1963, als die Welt noch in Ordnung war, wird der CO2-Gehalt der Luft mit 0,03 Prozent angegeben. Und heute? Ein Blick ins Internet zeigt Werte von ca. 0,04 Prozent, also etwas höher. Die Differenz von 0,01 Prozent ist menschgemacht und schuld an der Klimaerwärmung, das wird uns von Klimaexperten erklärt. Ganz zufällig hat sich im gleichen Zeitraum auch die Zahl der Weltbevölkerung verdoppelt. Der Pro Kopf Konsum hat sich vervielfacht. So viele Menschen hinterlassen halt Ihre Spuren, und täglich werden es etwa 200000 mehr! Das sind schlechte Aussichten für eine Reduzierung des menschgemachten CO2. Kein Wunder, dass bei dieser Entwicklung die Erde ins Schwitzen gerät und sich noch schneller erwärmt, als sie es ohne den Menschen getan hätte. Das CO2 wird jetzt bekämpft, kein Preis dafür ist zu hoch. Doch das Leben geht weiter. Weltweit wird immer noch Wirtschaftswachstum gepredigt. So auch in der Schweiz. Globalisierung, Urbanisierung, Betonisierung, offene Grenzen sind gefragt. Eine 10 Millionen-Schweiz wird angepeilt. Politiker von links bis rechts tun alles für diese Vision.

Fazit: Wer einen möglichen menschgemachten Klimawandel reduzieren will, der muss die Bevölkerungszahl reduzieren, nicht das CO2. Dann gehen auch andere Umweltbelastungen zurück. Eine Stabilisierung dieser Zahl wäre’s ein Anfang und für viele Länder eine Wohltat. Das ist nicht einfach. Viel einfacher, vor allem lukrativer ist es, ein unschuldiges und lebenswichtiges Gas zu kriminalisieren, statt den wirklichen Umweltproblemen auf den Grund zu gehen.

Peter Keiser, Baar

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