Den Zuger Unihockeyanerinnen droht bereits das Ausscheiden

In der Playoffserie gegen die Wizards liegt die United mit 0:2 im Rückstand. Eklatante Konzentrationsschwächen sind der Hauptgrund dafür.

Samira Inglin und Marina Schürmann
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Die Zuger Torhüterin Micheline Müller ist öfter im Brennpunkt des Geschehens.

Die Zuger Torhüterin Micheline Müller ist öfter im Brennpunkt des Geschehens.

Bild: Stefan Kaiser (Zug, 1. März 2020)

Zug United befindet sich im Playoff-Viertelfinal bereits mit dem Rücken zur Wand. Gegen die Wizards Bern Burgdorf verloren sie die ersten beiden Matches mit 2:9 beziehungsweise 4:11. Im ersten Aufeinandertreffen kassierten die Zugerinnen zwei Doppelschläge: in der 35. Minute vom 2:4 zum 2:6. Und in der 51. Minute vom 2:6 zum 2:8.

Die zweite Partie keine 24 Stunden später glich der ersten. Die Wizards führten nach dem ersten Drittel mit 2:0. Im zweiten Abschnitt waren nur 1 Minute und 26 Sekunden gespielt, als es bereits 4:0 für die Gastgeberinnen stand. Buri und Hintermann nutzten Flüchtigkeitsfehler der Zuger Defensive gnadenlos aus. Zug war nun gefordert, ein Lebenszeichen von sich zu geben und tat dies nach einigen Einsätzen auch. Gemperle legte auf Bösch zurück, die im Slot etwas Platz vorfand und den ersten Zuger Treffer erzielte.

Dass auch die Zugerinnen Doppelschläge beherrschen, zeigte dasselbe Duo. Eine Zeigerumdrehung später war es in umgekehrter Reihenfolge erfolgreich. Und die Zugerinnen bleiben dran. In der 43. Minute erzielte Kistler das Tor zum 4:6 aus der Sicht der Gäste. Doch dann folgte der nächste Doppelschlag und mit dem 8:4 für die Bernerinnen die Vorentscheidung. Am Ende feierten die Bernerinnen den zweiten Kantersieg in dieser Serie.

Am kommenden Freitagabend um 20:30 Uhr findet das dritte Spiel in Burgdorf statt. Für Zug könnte es das letzte in der laufenden Saison sein.

Mehr zu den NLA-Playoffs gibt es hier.