DENKMÄLER: Sieben Zuger Gemeinden verfügen über ein aktuelles Inventar

Nun sind auch für die Gemeinden Risch und Steinhausen jene Liegenschaften mit einer so genannten «Schutz-Vermutung» definiert worden. Damit verfügen sieben der elf Zuger Gemeinden über ein aktuelles Inventar der schützenswerten Denkmäler.

Drucken
Teilen
Die Reformierte Kirche in Rotkreuz, erbaut 1969-71 von Benedikt Huber. (Bild: PD)

Die Reformierte Kirche in Rotkreuz, erbaut 1969-71 von Benedikt Huber. (Bild: PD)

Neu ins Inventar aufgenommen wurden unter anderen die Reformierte Kirche in Rotkreuz,  das rote Schulhaus in der Waldeten Rotkreuz und die Arbeitersiedlung «Hammer» in Steinhausen.

Die Inventarisierung der schützenswerten Denkmäler im Kanton Zug komme planmässig voran, teilte die Direktion des Innern des Kantons Zug am Donnerstag mit. Die gegenwärtige Revision berücksichtigt Bauten, die bis 1975 erstellt wurden.

In einem nächsten Schritt steht die Inventarisierung für die Gemeinden Hünenberg und Walchwil an. Die Revision wird voraussichtlich bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Ausgehend vom gesamten Gebäudebestand gelten im Kanton Zug heute rund 6 Prozent der Bauten als schützenswert. Etwa 2 Prozent stehen unter Denkmalschutz. (sda)

Das rote Schulhaus in der Waldeten Rotkreuz des Architekten und renommierten Schulhausbauers Emil Weber ist typisch für die 1930er Jahre. (Bild: PD)

Das rote Schulhaus in der Waldeten Rotkreuz des Architekten und renommierten Schulhausbauers Emil Weber ist typisch für die 1930er Jahre. (Bild: PD)

Die Arbeitersiedlung «Hammer» aus der Nachkriegszeit, Baujahr 1948. (Bild: PD)

Die Arbeitersiedlung «Hammer» aus der Nachkriegszeit, Baujahr 1948. (Bild: PD)