DEPONIE STOCKERI: Nun fordern sie einen neuen Standort

Seitdem die 13 Einsprecher in Risch und Buonas vom Bundesgericht legitimiert worden sind, blasen sie vollends zum Angriff.

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«Wir fordern, dass der Regierungsrat nun endlich einmal auf unsere Argumente reagiert», sagt Cornelia Stolz-Bumbacher, eine der Wortführerinnen der verbliebenen 13 Einsprecher. Diesen ist bekanntlich vom Bundesgericht in Lausanne beschieden worden, Beschwerde gegen den Kanton führen zu dürfen. Bislang hatte der Regierungsrat die Einsprecher links liegen gelassen.

Nicht nur für die Erhaltung der geschützten Seeuferlandschaft setzen sich die Einsprecher ein. «Wir befürchten nach wie vor auch, dass die Mehrheit der Lastwagen durch die heute wenig befahrenen Ortsteile von Risch und Buonas fahren, um zur Deponie zu gelangen», meint Lilo Stolz, eine anderen Einsprecherin. Sie sehen die Sicherheit und den Schulweg der Schüler gefährdet.

Auch das neu angedachte Verkehrsregime von Baudirektor Heinz Tännler, das dieser während des Augenscheins des Bundesgerichts präsentiert habe, weckt wenig Vertrauen bei den Einsprechern. Die Einsprecher plädieren für einen anderen Standort für die geplante Deponie.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.