Der Asphalt auf den sechs Spuren ist fertig gewalzt

Nur noch 25 Tage müssen Autofahrer warten, bis die Baustelle auf der A4 zwischen Blegi und Rütihof endlich verschwindet.

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Abmarsch: Die Strassenwalzen stehen bereit zum Transport. Signalisationsarbeiter Hans Meyer hat bis zur Autobahneröffnung dagegen noch einiges zu tun. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Abmarsch: Die Strassenwalzen stehen bereit zum Transport. Signalisationsarbeiter Hans Meyer hat bis zur Autobahneröffnung dagegen noch einiges zu tun. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Für viele Autofahrer ist es fast eine Erlösung gewesen, als neulich die Autobahn nach dreiwöchiger Sperrung wegen Belagsarbeiten wieder geöffnet wurde. Noch mehr aufatmen werden Zuger und Pendler, wenn am 30. Juni der Verkehr auf nun neu drei Fahrspuren pro Richtung fliessen wird. «Einige Arbeiten sind noch wetterabhängig. Sofern das Wetter mitspielt, kann der Termin aber eingehalten werden», ist Esther Widmer, Mediensprecherin vom Bundesamt für Strassenbau (Astra), überzeugt. Bis zum 30. Juni müssten noch Fertigstellungsarbeiten, Markierungen, Signalisation, der Rückbau provisorischer Markierungen sowie weitere Installationen erledigt werden.

Der Sechsspurausbau zwischen Cham und Rütihof wird so nach insgesamt zwei Jahren Bauzeit nicht nur um ein halbes Jahr früher fertig als geplant. Die Spurverbreiterung auf dem 5,2 Kilometer langen Autobahnabschnitt, der zu Beginn mit rund 200 Millionen Franken Kosten veranschlagt war, kommt laut Astra auch um einen zweistelligen Millionenbetrag günstiger. «Das ist unter anderem dank Einsparungen bei Vergabearbeiten zu Stande gekommen», erklärt Widmer. Gespart wird übrigens auch bei der Einweihung: Ein offizielles Fest wird nicht stattfinden. Einziger Wermutstropfen: Es wird in den nächsten Wochen jeden Tag noch irgendwelche Spursperrungen geben. Ein Teil davon wird in der Nacht erfolgen.

Wolfgang Holz