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FC Baar: Der Aufstieg wäre die Krönung

Der FC Baar möchte endlich wieder in die 2. Liga aufsteigen. Der Sportchef spricht von Druck, der Trainer sieht es anders.
Marcel Mühlebach
«Unserem Team, das mehrheitlich aus 20- und wenigen 30-jährigen Spielern besteht, mangelt es an altersmässiger Durchmischung», analysiert der Trainer Alberto Rodriguez. (Bild: Stefan Kaiser)

«Unserem Team, das mehrheitlich aus 20- und wenigen 30-jährigen Spielern besteht, mangelt es an altersmässiger Durchmischung», analysiert der Trainer Alberto Rodriguez. (Bild: Stefan Kaiser)

Der Drittligist Baar fegte im letzten Saisonspiel seinen hartnäckigsten Verfolger Zug 94 II mit 5:0 vom Platz. Mit diesem Sieg qualifizierte sich die Lättich-Elf für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Liga regional. Hans-Peter Wolf, der Baarer Sportchef und Trainerassistent, bekannte unmittelbar nach dem Abpfiff: «Mit der Qualifikation für die Aufstiegsrunde haben wir ein Zwischenziel erreicht – aber wir sind uns bewusst, dass wir uns noch steigern müssen, um den letzten, wohl schwierigsten Schritt zum langersehnten Wiederaufstieg erfolgreich machen zu können.» Entscheidend werde sein, wie man mit dem auferlegten Druck umzugehen vermöge.

Trainer Alberto Rodriguez, der die 1. Mannschaft des FC Baar nach der Winterpause vom zurückgetretenen Antonio Bozzi übernommen hat, stellt klar: «Der Vorstand hat sich den Aufstieg zum Ziel gesetzt. Dass der Sportchef in diesem Zusammenhang von Druck spricht, verstehe ich. Aber meine Mannschaft und ich verspüren keinen Druck – wir sind bloss Aussenseiter. Unserem Team, das mehrheitlich aus 20- und wenigen 30-jährigen Spielern besteht, mangelt es an altersmässiger Durchmischung.» Diesbezüglich seien die Teams aus Ebikon, Entlebuch, Malters und Sempach, gegen die sie im Kampf um den Aufstieg anzutreten hätten, ausgeglichener aufgestellt und mit mehr Erfahrung ausgestattet.

Überraschung nicht ausgeschlossen

Unter der Leitung von Alberto Rodriguez hat sich Baar im Verlauf der Rückrunde kontinuierlich gesteigert. Eine Tatsache, die aus neutraler Sicht eine gewisse Zuversicht aufkommen lässt, zumal der Baarer Trainer betont: «Wir werden offensiv auftreten und voll auf Sieg spielen.»

Am Dienstag, 11. Juni (20 Uhr, Lättich), empfängt der FC Baar den FC Sempach, der als aussichtsreichster Aufstiegskandidat gehandelt wird. Alberto Rodriguez sagt: «Wenn wir das Spiel gegen Sempach unentschieden oder gar siegreich beenden, könnten wir die restlichen Partien mit einem gewachsenen Selbstvertrauen in Angriff nehmen.» Nicht nur das: Baar könnte vielleicht für eine positive Überraschung sorgen, die alle Prognosen der selbst ernannten Fussballexperten Lügen strafen würde. Ein Aufstieg des FC Baar würde den guten Leistungen, welche die Lättich-Elf im Verlauf der Rückrunde abgeliefert hat, die Krone aufsetzen.

Hans-Peter Wolf lobt: «Trainer Alberto Rodriguez ist zweifelsfrei der Baumeister unseres Erfolgs. Er hat es verstanden, dem Team die zwischenzeitlich etwas abhandengekommene Spielfreude mit einem positiven Spirit zu vermitteln.» Rodriguez blieb trotz des Lobes seines Sportchefs bescheiden. Er meinte bloss: «Wir haben noch nichts erreicht. Nun heisst es, die Ärmel hochzukrempeln und alles zu geben, zu dem wir im Stande sind.»

1. Runde (Dienstag, 11. Juni, 20 Uhr): Altbüron-Grossdietwil – Horw. Ebikon – Malters. Baar – Sempach. 2. Runde (Samstag, 15. Juni): Horw – Sempach. Ebikon – Altbüron-Grossdietwil. Malters – Baar. 3. Runde (Dienstag, 18. Juni): Sempach – Altbüron-Grossdietwil. Malters – Horw. Baar – Ebikon. 4. Runde (Samstag, 22. Juni): Sempach – Malters. Altbüron-Grossdietwil – Baar. Horw – Ebikon. – Die beiden erstplatzierten Teams steigen in die 2. Liga regional auf.

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