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Der Bus ohne Fahrer ist probeweise im Einsatz

Der selbstfahrende Minibus MyShuttle hat Mitte Dezember sein Nummernschild erhalten und wird nun auf den Stadtzuger Strassen unterwegs sein. Noch wird er von einer Sicherheitsperson begleitet.
Cornelia Bisch
Das Pilotprojekt des selbstfahrenden Busses MyShuttle geht in die nächste Runde. (Bild: Christopher Gilb (Zug, 26. März 2018))

Das Pilotprojekt des selbstfahrenden Busses MyShuttle geht in die nächste Runde. (Bild: Christopher Gilb (Zug, 26. März 2018))

Dem selbstfahrenden Minibus MyShuttle wurde am 17. Dezember eine Fahrerlaubnis erteilt. Er wird nun die Stadtzuger Strassen testweise befahren. «Das Projekt verknüpft digitale Vernetzung sowie wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung mit smarter Mobilität», stellt SBB-Mediensprecher Christian Ginsig fest.

Das gemeinsame Pilotprojekt der SBB, des Carsharing Unternehmens Mobility, der Zugerland Verkehrsbetriebe AG, der Stadt Zug und des Technologieclusters Zug geht damit in die nächste Phase. Nachdem der MyShuttle im Frühjahr 2018 seine Strecken in Zug erfasst hat, wird er nun in den Strassenverkehr eingebunden. «Das Fahrzeug findet die richtige Spur über verschiedene Sensoren, die ihm helfen, sich in der Umgebung zurechtzufinden», erläutert Ginsig. Zwischen dem Zentrum Metalli und dem Technologiecluster Zug an der Industriestrasse finden nun Testfahrten statt, welche von Ingenieuren der Herstellerfirma Easy Mile und Mitarbeitenden des Pilotprojekts durchgeführt werden.

Start mit geringem Tempo

«Das Fahrzeug ist für eine Maximalgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde zugelassen», so Ginsig. «Das Tempo ist jedoch abhängig von der Verkehrslage und Komplexität der Verkehrssituation.» In der Startphase werde mit einem Tempo von lediglich rund zwölf Kilometern pro Stunde gefahren. Im späteren Verlauf des Projekts sei eine schrittweise Erhöhung der Geschwindigkeit vorgesehen.

Aufgrund von Auflagen sind momentan noch Sicherheitsfahrer mit an Bord. Sie werden extra ausgebildet, um den MyShuttle im Strassenverkehr zu begleiten. «Danach wird der Pilotbetrieb in der ersten Phase durch Ingenieure und Projektmitarbeitende getestet», kündigt Ginsig an. «Ob und wann kein Begleitpersonal mehr mitfahren muss, steht derzeit noch nicht fest.» Bewährt sich der selbstfahrende Bus auf der Strasse, so wird der Pilotbetrieb auf eine geschlossene Kundengruppe ausgeweitet. Dabei handelt es sich um Mitarbeitende der V-Zug AG.

Ziel des Pilotprojekts ist es, aufzuzeigen, wie selbstfahrende Shuttles sinnvoll in das Mobilitätsangebot der Stadt Zug integriert werden können. Auch die Preisgestaltung hängt von der Art der Anwendung ab und steht noch nicht fest.

«Das Angebot wird der Öffentlichkeit erst nach Abschluss aller Tests mit der geschlossenen Kundengruppe zur Verfügung stehen», betont Ginsig. «Da die einzelnen Testphasen voneinander abhängig sind, kann zum jetzigen Zeitpunkt kein verbindlicher Terminplan gemacht werden.» Erstes Zwischenziel sei es, das Verhalten des Fahrzeugs im Strassenverkehr zu testen.

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