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Der Ernst steht an zweiter Stelle

Nach einem Jahr Zwangspause wird der ortsansässige Skiklub am kommenden Sonntag die Parallel-Slalom-Wettkämpfe am Lindenberg durchführen. Der Spezialpreis winkt nicht dem Schnellsten.
Raphael Biermayr
Die Fahrtzeit, um die 50 Höhenmeter am Lindenberg zu meistern, liegt bei etwa 30 Sekunden. (Bild: Christof Borner-Keller, Menzingen, 24. Februar 2013)

Die Fahrtzeit, um die 50 Höhenmeter am Lindenberg zu meistern, liegt bei etwa 30 Sekunden. (Bild: Christof Borner-Keller, Menzingen, 24. Februar 2013)

Was Oberägeri kann, das kann Menzingen schon lang! So oder so ähnlich werden die Gedankengänge bei den Verantwortlichen des Skiklubs Menzingen gewesen sein, als sie unlängst entschieden, Parallel-Slalom-Wettkämpfe für den kommenden Sonntag zu organisieren. Es musste schnell gehen. Am Montag traf sich das Organisationskomitee und fällte den endgültigen Entscheid.

Der Grund für diese Spontaneität liegt in der Unsicherheit, ob die Verhältnisse am Lindenberg, wo zuletzt gemäss der Homepage des Skilifts am 14. Januar Neuschnee fiel, für Rennen ausreichen. Das tun sie, sagt der Skiklub-Präsident Peter Zürcher. Er war am vergangenen Sonntag am Zigerhüttli-Rennen des Skiclubs St. Jost in Oberägeri am Start und war danach Feuer und Flamme, in Menzingen nachzuziehen. «Die Oberägerer haben das wirklich gut gemacht», lobt Zürcher, «und ich bin da sehr begeisterungsfähig».

Er ist das nicht zum ersten Mal. In den Jahren 2013 und 2017 wurden zuletzt Parallel-Slalom-Wettkämpfe am Lindenberg durchgeführt, Zürcher gehörte zu den organisierenden Enthusiasten. Dass die Wartezeit diesmal verhältnismässig kurz ausfällt – 2013 war es die erste Austragung seit sieben langen Jahren –, tut der Euphorie des Skiklubs offenkundig keinen Abbruch.

In vier Kategorien werden Champions gesucht

Vor zwei Jahren, als der Anlass an einem Samstag bei Dunkelheit veranstaltet wurde, hätten 70 Teilnehmer die Strecke gemeistert. Damals gab es auch eine Kategorie für Snowboarder. Diese war mit vier Startern allerdings schwach besetzt, weshalb man gemäss Peter Zürcher diesmal darauf verzichtet habe. So gibt es diesmal vier reine Skikategorien: Kinder (bis 12 Jahre), Jugendliche (bis 16 Jahre), Frauen, Männer. «Wir hoffen vor allem auf viele Frauen», sagt Zürcher. Diese seien im Winter 2017 klar untervertreten gewesen. Das Einschreiben erfolgt vor Ort, von 13 bis 13.30 Uhr. Das Startgeld beträgt 10 Franken, die Fahrt mit dem Skilift ist darin eingerechnet. Gemäss Peter Zürcher bestehe die Chance, nach dem Einschreiben die Strecke zu besichtigen. Der Modus ist unerbittlich: Die Paarungen werden ausgelost und es wird von Beginn weg im K.o.-Modus gefahren. Für die Ausgeschiedenen und alle anderen wird eine Festwirtschaft betrieben.

Dass das Ganze nicht bierernst gemeint, sondern als Spass zu verstehen ist, verdeutlicht einerseits das Streckenprofil: Die Kurven, die durch die rund 20 Slalom-Tore zu bewältigen sind, eingerechnet, gilt es etwa 250 Meter zu meistern – wobei ganze 50 Höhenmeter zurückzulegen sind. «Die Fahrtzeit liegt bei etwa 30 Sekunden», sagt Peter Zürcher schmunzelnd. Andererseits lobt das Organisationskomitee einen Preis für die originellste Verkleidung aus.

Hinweis: Bei unsicherer Witterung informiert über die Durchführung: www.skiklubmenzingen.ch

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