Der erste Grundstein für die Baarer Landi ist gelegt

Baar bekommt eine neue Landi-Filiale. Die Vorbereitungen dafür waren langwierig.

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Von links: Randolph Koller, Projektplaner, Max Germann, Architekt und Bauleiter, Hans Bellmont, Vorsitzender der Geschäftsleitung Landi Zugerland, und Johannes Nussbaumer, Präsident der Verwaltung Landi Zugerland, bei der Grundsteinlegung in Baar.

Von links: Randolph Koller, Projektplaner, Max Germann, Architekt und Bauleiter, Hans Bellmont, Vorsitzender der Geschäftsleitung Landi Zugerland, und Johannes Nussbaumer, Präsident der Verwaltung Landi Zugerland, bei der Grundsteinlegung in Baar.

Bild: PD

(fg) Die Bauarbeiten für die neue Landi-Filiale in Baar sind gestartet – am vergangenen Dienstag ist der erste Grundstein gelegt worden. 15 Jahre lang habe man im Raum Baar und Zug nach einer geeigneten Fläche gesucht. Danach habe man noch zwei Jahre für die Planung benötigt, sagte Hans Bellmont, Vorsitzender der Geschäftsleitung Landi Zugerland, bei seiner Ansprache. Der neue Standort in Baar soll auch zum Geschäftssitz werden.

Eine grosse Hürde für das Projekt war die alte Chemiefabrik, die auf dem Areal stand. In Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung Baar, dem Amt für Umweltschutz und diversen Fachspezialisten sei es aber gelungen, ein Konzept zu erarbeiten, erzählte Architekt und Bauleiter Max Germann. Es seien minutiöse Vorabklärungen nötig gewesen. «Wir freuen uns, dass wir im Zeitalter der Bodenknappheit ein Stück Land zurückgewinnen können, das wir nicht der Landwirtschaft oder Landschaft entreissen müssen», fügte er an.

Arbeiten sollen rund ein Jahr dauern

Die neue Landi-Filiale wird auch einen Agrarhandel sowie einen Lagerbereich umfassen. Das Untergeschoss wird für mehr als 100 Parkplätze Platz bieten. Im vorderen Bereich, wo die Keller der alten Chemiebauten lagen, ist eine Tiefgarage mit 90 Plätzen geplant. Auch ein Gewerbegebäude soll auf dem Areal entstehen. Die Arbeiten sollen in etwa einem Jahr beendet sein.