Der EV Zug soll mitbezahlen

Wenn es nach der vorberatenden Kommission des Kantonsrates von Zug geht, dann ist nichts mehr mit gratis Polizeieinsätzen. Der Klub reagiert verärgert.

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Der einzige «Vorfall» in der vergangenen EVZ-Saison: Am 8. Januar 2011 machen ZSC-Fans beim Gubelloch Radau. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Der einzige «Vorfall» in der vergangenen EVZ-Saison: Am 8. Januar 2011 machen ZSC-Fans beim Gubelloch Radau. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Die Zuger Polizei sorgt in Zukunft an den Eishockeyspielen ausserhalb der Bossard-Arena nicht mehr gratis für Ordnung. Die Regierung hätte dafür gerne mit dem Klub eine Pauschale ausgehandelt. Die vorberatende Kommission des Kantonsrates, die das Polizeiorganisationsgesetz revidiert, sieht dies anders. Sie schlägt einen Kostenteiler vor: 60 Prozent der Kosten müsste der EVZ berappen, 40 Prozent der Kanton. Der Klub reagiert nicht begeistert.

In der Tat wendet der EVZ innerhalb der Bossard-Arena für Sicherheitsaufgaben beträchtliche Mittel auf: Rund 502'000 Franken hat er in der vergangenen Saison dafür investiert, so der kaufmännische Geschäftsführer Roland Wyss.

Wenn er rund 150'000 Franken für die letzte Saison dazurechne, dann sei er bereits bei 650'000 Franken für die Sicherheit – bei einem Budget von 12,5 Millionen Franken. «Das ist zu viel.»

Freddy Trütsch/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.