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Der Ex-Chamer Jessy Nimi ist mit Altdorf auf das Eizmoos zurückgekehrt

Jessy Nimi, der langjährige Fanionteamspieler des SC Cham, spielte wieder im Ennetsee – im Dress des FC Altdorf.
Martin Mühlebach
Jessy Nimi (rechts, neben dem früheren Chamer Teamkollegen Reto Scherrer) spielte auffällig. (Bild: Stefan Kaiser, Cham, 27. Oktober 2019)

Jessy Nimi (rechts, neben dem früheren Chamer Teamkollegen Reto Scherrer) spielte auffällig. (Bild: Stefan Kaiser, Cham, 27. Oktober 2019)

Das 2.-Liga-Spiel zwischen Cham II und Altdorf lockte nicht wenige Zuschauer wegen der Rückkehr von Jessy Nimi an. Im vergangenen Sommer war er vom SC Cham zu den Urnern gewechselt. Der langjährige Publikumsliebling des Fanionteams der Platzherren betonte nach dem Schlusspfiff:

«Obschon ich heute nicht gegen die erste Mannschaft des SC Cham gespielt habe, war dieses Spiel etwas Besonderes für mich – es war wie ein Heimkommen.»

Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, künftig wieder für Cham zu spielen, liess die Antwort nicht lange auf sich warten: «Diese Saison spiele ich mit Altdorf zu Ende, eine Rückkehr zu Cham ist aber nie auszuschliessen.»

Der schnelle Flügelstürmer bewies bei seinem Gastauftritt, dass er nichts von seinem Können eingebüsst hat. Er schoss zwar kein Tor, aber er trug mit genialen Pässen massgeblich dazu bei, dass Altdorf beim 3:3 einen Teilerfolg verbuchen konnte. Die Urner starteten furios. Nach nur 26 Sekunden zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz des Chamer Gehäuses. Torschütze war Pirmin Baumann, der auch für das zwischenzeitliche 1:2 (26.) und den 3:3-Ausgleich (70.) sorgte.

Fehler sind in Cham erlaubt

Für Cham erzielte Reto Scherrer die Tore zum 1:1 (12.) und zum 2:2 (41.). Sein Bruder Sandro Scherrer schoss die Chamer Reserven in der 65. Minute mit 3:2 in Führung. Dass sie sich letztlich mit einem 3:3-Unentschieden begnügen mussten, nahm der Trainer Pascal Nussbaumer gelassen zur Kenntnis. Er befand: «Wir haben ein junges Team, das wir weiterentwickeln wollen. Meine Spieler dürfen Fehler machen, zumal man nach einer gründlichen Analyse von Fehlern profitieren kann.»

Dass seine Elf den Gästen aus Altdorf bei den Gegentoren gleich drei Geschenke gemacht habe, sei schade, aber der Unerfahrenheit geschuldet. «Positiv werte ich», sagt Pascal Nussbaumer, «dass meine Spieler nach dem frühen 0:1-Rückstand den Kopf nicht hängen liessen und den Urnern die Stirn boten.»

Positiv bewertete auch Jessy Nimi den Auftritt seiner Elf. Er sagte: «Das Unentschieden dürfen wir als Erfolg verbuchen, zumal wir unter der Woche im Cup gegen Littau eine Verlängerung bestreiten mussten, in der wir 1:0 in Führung gingen und dennoch mit 1:2 Toren verloren. Dass wir nun gegen Cham einen Punkt gewonnen haben, beweist, dass wir über eine gute physische Verfassung verfügen und mental stark sind.» Der 29-Jährige geht dabei, wie aus Chamer Zeiten gewohnt, mit gutem Beispiel voran.

Cham II –Altdorf 3:3 (2:2)
Eizmoos. – 180 Zuschauer. – SR Elmazi. – Tore: 1. Baumann 0:1. 12. Reto Scherer 1:1. 26. Baumann 1:2. 41. Reto Scherer 2:2. 65. Sandro Scherer 3:2. 70. Baumann 3:3. – Cham II: Meier; Mair-Noack, Zukaj, Sturzenegger, Gruber, Morceli, Halef, Sandro Scherer (78. Hegglin), Muff (84. Corrodi), Suta (73. Suta), Reto Scherer. – Altdorf: Stutz; Gnos (23. Hüseyin Cil), Gisler (73. Herger), Mavembo, Lustenberger, Mourad (77. Zurfluh), Lars Zgraggen, Baumann, Asaro, Nimi, Dario Zgraggen. – Bemerkung: 88. Platzverweis Halef (Notbremse).

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