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Der Gemeinderat Menzingen macht vorwärts

Bleibt das alte Gebäude stehen oder weicht es einem Neubau: Das ist momentan die zentrale Frage rund um das Dorfschulhaus. In den Entscheidungsprozess miteinbezogen werden auch die Finsterseer.
Carmen Rogenmoser
Totalsanierung oder Neubau der Schule Finstersee? (Bild: Maria Schmid, 4.Mai 2016)

Totalsanierung oder Neubau der Schule Finstersee? (Bild: Maria Schmid, 4.Mai 2016)

Chefsache ist sie geblieben, die Schule Finstersee. Der Gemeindepräsident Andreas Etter nimmt sich dem Projekt höchstpersönlich an, auch wenn er eigentlich der Abteilung Finanzen vorsteht. «Das Thema ist mir bekannt, ich habe den Prozess lange begleitet», erklärt er. Damals allerdings war er auf der anderen Seite, auf jener, die dafür kämpfte, dass die Dorfschule erhalten bleibt (siehe Box). Der Entscheid dafür fiel mit der Abstimmung Anfang März 2018. Seither ist es – zumindest für die Öffentlichkeit – ruhiger geworden rund um das Projekt.

Nun aber soll es vorwärtsgehen. Ende April wurden Mitglieder der Interessengemeinschaft Finstersee und junge Familien zu einer Infoveranstaltung zusammen mit der Schulkommission und Fachpersonen eingeladen. Dabei wurde die Zukunft der Schule diskutiert. Zwei Varianten standen im Raum: eine Totalsanierung des bestehenden Gebäudes oder ein entsprechender Neubau.

Auch Emotionen spielen mit

Die Teilnehmer der Veranstaltung wurden dazu angehalten, auch eigene Inputs zu geben. Fragen nach den Platzverhältnissen, auch im Zusammenhang mit dem Lehrplan 21 und der Verwendung des Mehrzweckraums standen im Zentrum. «Es ging aber auch darum, zu spüren, wie sehr die Einwohner am Gebäude hängen.» Der Gemeinderat sei offen für beide Lösungen, so Etter. «Mit einem Neubau könnte man viele Fliegen mit einer Klappe schlagen.» Dazu gehören etwa separate Eingänge für Vereine oder eine entsprechende Garderobe. «Auf der anderen Seite kann ich die Emotionen, die mit einem Abbruch zusammenhängen können, nachvollziehen.» Der Entscheid soll zudem nicht nur von den Finanzen abhängig gemacht werden. «Auch wenn ein Neubau gegebenenfalls etwas mehr kostet.» Wie hoch der Betrag sein wird, könne noch nicht beziffert werden.

Ziel sei es, 2019 «erste Nägel einzuschlagen», so der Gemeindepräsident. Geplant ist, dass eine entsprechende Vorlage im November vor die Gemeindeversammlung kommt. «Per Schuljahr 2021/22 soll das Schulhaus dann wieder in Betrieb gehen.»

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