Der Höllbach soll gezähmt werden

Immer wieder hat der Höllbach in Baar in den letzten Jahren für Verwüstung gesorgt. Nun plant der Kanton eine umfassende Sanierung.

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Zivilschützer Stefan Fraefel an der Stelle, wo der Höllbach sein Unwesen getrieben hat. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Zivilschützer Stefan Fraefel an der Stelle, wo der Höllbach sein Unwesen getrieben hat. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Zum wiederholten Mal hat der Höllbach letzte Woche für Zerstörung gesorgt und den Campingplatz Höllgrotten verwüstet. Nun will der Kanton reagieren, um «dem Schutz von Menschenleben und von hohen Sachwerten gerecht zu werden», wie Kantonsförster Martin Winkler sagt.

Das Unwetter verwüstete auch den Campingplatz in der Höllgrotte in Baar. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
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Zivilschützer räumen den Dreck weg. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Auch der Wohnwagen von René und Ursula Schneider ist schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Wohnwagen-Besitzer Otmar Bitriol hilft beim Aufräumen. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Projektleiter Eduard Horat begutachtet die Schäden im Dorf. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ
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Der Schlamm auf der Hauptstrasse durch Oberägeri muss weg. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Pius Meier, Gemeindepräsident von Oberägeri, schaut sich die Schäden an. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Gemeindepräsident Pius Meier und Feuerwehrkommandant Franz Josef Wyss schauen die Verwüstungen im Mitteldorfbach in Oberägeri an, welcher über die Ufer getreten ist. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Pius Meier, Gemeindepräsident von Oberägeri, schaut sich die Schäden an. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Die Hauptstrasse blieb auch den ganzen Donnerstag noch gesperrt. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Mit viel Wasser wird die Strasse sauber. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Grosse... (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
... und kleine Maschinen kommen zum Einsatz. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Der Dreck muss weg. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Rico Schönenberger putzt die Strasse in Oberägeri. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Der Schlamm, der in den Ägerisee lief, wird weggeschaufelt. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Der Schlamm, der in den Ägerisee lief, wird weggeschaufelt. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Die Hauptstrasse durch Oberägeri wird mit viel Wasser geputzt. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Die Hauptstrasse durch Oberägeri wird mit viel Wasser geputzt. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Ein Murgang verschüttete die Strasse von Menzingen nach Hütten. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Ein Murgang verschüttete die Strasse von Menzingen nach Hütten. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Ein Murgang verschüttete die Strasse von Menzingen nach Hütten. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Ein Murgang verschüttete die Strasse von Menzingen nach Hütten. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Teile des Industriegebietes in Menzingen stehen unter Wasser. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Teile des Industriegebietes in Menzingen stehen unter Wasser. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Murgang im Gebiet Erlimatt in Oberägeri. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)
Überflutete Strasse im Ägerital. (Bild: Zuger Polizei)
Aufräumarbeiten in Oberägeri. (Bild: Zuger Polizei)
Die Strasse zwischen Oberägeri und Unterägeri ist gesperrt. (Bild: zvg)
Die letzten Geröllmassen in Oberägeri werden weggeschaufelt. (Bild: Zuger Polizei)
Die Strasse zwischen Oberägeri und Unterägeri ist gesperrt. (Bild: zvg)
Sinnflutartige Regenfälle im Ägerital haben zu Grosseinsätzen der Feuerwehren geführt. (Bild: Zuger Polizei)
Sinnflutartige Regenfälle im Ägerital haben zu Grosseinsätzen der Feuerwehren geführt. (Bild: Zuger Polizei)
Ein Hang in Oberägeri geriet ins Rutschen. (Bild: Zuger Polizei)

Das Unwetter verwüstete auch den Campingplatz in der Höllgrotte in Baar. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Im nächsten Winter werden drei grössere Bachverbauungen realisiert. Und das Kantonsforstamt macht sich an die Planung längerfristiger Massnahmen. Mit deren Ausführung soll bereits im nächsten Jahr begonnen werden. Diese ist nötig, da die in den letzten Jahren ausgeführten Unterhaltsarbeiten nicht ausgereicht haben – wie das Unwetter eindrücklich gezeigt hat.

Silvan Meier

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