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Leserbrief

Der Verkehrskollaps hätte verhindert werden können

Zu den Deckbelagsarbeiten auf Höhe der Abzweigung Moosrank auf der Strasse ins Ägerital

Vor etwas mehr als einem Jahr war die Zugerstrasse in Unterägeri vom Schmittli her bis nach Unterägeri während längerer Zeit von Bauarbeiten betroffen. Dabei wurde der Verkehr grossmehrheitlich optimal geregelt. Durch die zuständige Baufirma wurden genügend Verkehrsdienstmitarbeiter aufgeboten, von denen einer während der Hauptverkehrszeiten als Vorposten eingesetzt wurde, um den Verkehrsfluss zu gewährleisten. Aktuell wurde letzte Woche der Einbau eines neuen Deckbelages beim Abzweiger Moosrank vorgenommen.

Die zuständige Baufirma bot drei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma für den Verkehrsdienst auf, welche den Verkehr durch die einspurig geführte Baustelle leiten sollten. Der rund 500 Meter weiter unten liegende Kreisel Talacher wurde dabei nicht ins Verkehrskonzept mit einbezogen, zumindest nicht während der Hauptverkehrszeit. Die von Baar Richtung Berg fahrenden Verkehrsteilnehmer sind gegenüber den von Zug kommenden vortrittsberechtigt und brachten aufgrund der fehlenden Regelung des Sicherheitsdienstes den von Zug herannahenden Verkehr vollkommen zum Erliegen.

Diverse von Baar herkommende Autofahrer blockierten zudem den Kreisel, indem sie in ebendiesen einfuhren, obwohl eine stehende Kolonne ein Vorwärtskommen verunmöglichte. Als Folge davon wurde auch den vom Berg her Richtung Zug fahrenden Bussen und Autos die Durchfahrt über den Kreisel versperrt. Der Stau entwickelte sich bis in die Stadt hinunter und die Busse trafen mit massiver Verspätung beim Hauptbahnhof ein.

Die Zahlen der täglichen Verkehrsteilnehmer von und nach Zug und Baar sind den spezialisierten Fachstellen und dem Kanton Zug als Auftraggeber bekannt und mit der einfachen Massnahme eines zusätzlichen Verkehrsdienstmitarbeiters hätte ein solcher Kollaps verhindert werden können. Eine andere Möglichkeit wäre die Verlegung der Arbeiten auf die Nachtstunden gewesen. Für die künftig anstehenden Strassenbauprojekte auf der Ägeristrasse zwischen Zug und Unterägeri wünsche ich dem Kanton ein glücklicheres Händchen. Und dass bei solchen Ereignissen auch kurzfristig zusätzliches Personal aufgeboten werden kann und nicht aus Kostengründen beim Einsatz der Verkehrsdienstmitarbeiter auf dem Buckel der Verkehrsteilnehmer gespart wird.

Ralph Ryser, Kantonsrat SVP, Unterägeri

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