Der kriminelle Algerier ist nicht allein

450 Strafanzeigen hat ein abgewiesener Asylbewerber schon kassiert. Er ist nicht der Einzige im Kanton, der solche Probleme macht.

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Ein abgewiesener 39-jähriger Asylbewerber erregt derzeit die Gemüter. Der Mann aus dem Maghreb hat bereits 450 Strafanzeigen, lebt in Unterägeri in einer Notunterkunft und wurde vor kurzem zweimal am gleichen Tag bei Diebstählen erwischt. Doch der Algerier, der schon seit Jahren in der Schweiz lebt und nicht ausgeschafft werden kann, ist kein Einzelfall im Kanton Zug. Wie die letzte Kriminalstatistik der Zuger Polizei verdeutlicht, haben 35 weitere illegale Asylbewerber einiges auf dem Kerbholz: Sie waren an insgesamt 327 Straftaten beteiligt. Nun versucht die Zuger Staatsanwaltschaft, mittels eines Pilotprojekts Schnellverfahren einzuführen, um wiederholt straffällige abgewiesene Asylbewerber nach Straftaten sofort verhaften zu können. Andererseits werden Stimmen laut, die hinterfragen, wie man von einer täglichen Nothilfe in Höhe von 8 Franken – wie sie der illegale Asylbewerber derzeit erhält – überhaupt leben kann.

red

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