Der LK Zug baut seine Heimserie gegen Spono auf eindrucksvolle Weise aus

Die Zugerinnen haben das Derby am Mittwochabend mit 31:22 gewonnen und sich in der Tabelle etwas von den Eagles abgesetzt.

Raphael Biermayr
Hören
Drucken
Teilen
Die Zugerinnen um Celia Heinzer (Mitte) überzeugen auch am eigenen Kreis.

Die Zugerinnen um Celia Heinzer (Mitte) überzeugen auch am eigenen Kreis.

Bild: Christian H. Hildebrand (Zug, 11. März 2020)

Seit dem November 2017 hatten die Spono Eagles nicht mehr in der Zuger Sporthalle gesiegt. Gestern wollten sie das ändern, scheiterten aber auch im siebten Anlauf an diesem Unterfangen. Die Zugerinnen gewannen ein intensives Derby überraschend deutlich mit 31:22. Sie liegen nun mit zwei Punkten Vorsprung und plus 39 Toren vor den Nottwilerinnen im zweiten Rang.

Schon zu Beginn schien die Begegnung zu einer klaren Sache für den LKZ zu werden. Seine ungemein aggressive Deckung bildete die Basis für die 5:1-Führung nach rund 8 Spielminuten. Das Time-out von Spono-Trainer Carlos Lima verfehlte jedoch seine Wirkung nicht: Fünf Spielminuten später stand es 5:5. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit legten stets die Zugerinnen vor, die Gäste aber blieben dran. Bemerkenswert: Abgesehen von 1:0 führten die Eagles in dieser Partie nie.

Wiederum begann der LKZ stark

Das lag auch an der Tatsache, dass sie nach der Pause (14:14) über sieben Minuten auf ihren ersten Treffer warten mussten. In dieser Zeit hatte Zug bereits fünfmal getroffen und so den Grundstein zum Ausbau der Heimserie gelegt. Die überragenden Spielerinnen auf Seiten des LKZ waren in der Offensive die routinierten Sibylle Scherer und Jacqueline Hasler-Petrig sowie die nervenstarke Leah Stutz (5 von 6 Siebenmetern verwandelt). Am eigenen Kreis war die erst 17-jährige Celia Heinzer einmal mehr eine umsichtige Leaderin.

Nun folgt eine über dreiwöchige Unterbrechung infolge der beiden EM-Qualifikationsspiele gegen die Slowakei vom 25. (in St. Gallen) und 29. März. Im Kader des Nationalteams figurieren sechs Zugerinnen und zwei Nottwilerinnen.

Mehr zur SPL1-Finalrunde gibt es hier.

Mehr zum Thema