Der Projektwettbewerb für das Chamer Areal Hinterberg Süd ist entschieden

Als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen sind CST Architekten und Iten Landschaftsarchitekten.

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Visualisierung des Siegerprojekts von CST Architekten und Iten Landschaftsarchitekten (mit Blick auf den öffentlichen Platz).

Visualisierung des Siegerprojekts von CST Architekten und Iten Landschaftsarchitekten (mit Blick auf den öffentlichen Platz).

Bild: PD

Auf dem Areal Hinterberg Süd im Chamer Arbeitsgebiet Städtler Allmend soll ein neuer, lebendiger und gut erschlossener Arbeits- und Einkaufsort für die Bevölkerung entstehen. Das gesamte Areal ist laut Medienmitteilung für Velofahrende sowie Fussgänger bequem und sicher zugänglich und entlang der Ränder mit neuen Fuss- bzw. Radwegen in die Gemeinde Cham eingebettet. Coop wird ihren bestehenden Fachmarkt weiterentwickeln. Vorgesehen sind ein Coop Bau & Hobby, ein Livique, ein Coop Supermarkt, ein Fitnessstudio, ein Restaurant sowie eine Tankstelle.

Betonwerk der Holcim zügelt

An der Kreuzung Zugerstrasse/Hinterbergstrasse prägen drei neue Bürobauten die zukünftige Adresse des Arbeitsgebiets Städtler Allmend. Die unterschiedlich grossen Volumen prägen die neue Eingangssituation in die Städtler Allmend. Sie bieten attraktiven Raum für die Ansiedlung neuer Unternehmungen und in den Erdgeschossen Nutzungen fürs Quartier. Das heute hier noch angesiedelte Betonwerk der Holcim AG wird im Zuge der neuen Entwicklungen an einen anderen Standort verlegt. Entwickelt wird das Areal Hinterberg Süd gemeinsam durch die Coop Genossenschaft und die Heinz Häusler AG.

Zur Entwicklung einer aufwertenden städtebaulichen Lösung mit attraktiven Bauten und gut gestalteten Aussenräumen lancierten die Eigentümerschaften einen Projektwettbewerb und luden dazu sechs Architekturbüros ein. Im Verfahren waren der Kanton, Amt für Raum und Verkehr und die Abteilung Planung und Hochbau der Einwohnergemeinde Cham involviert. Das Projekt von CST Architekten mit Iten Landschaftsarchitekten wurde einstimmig durch das Beurteilungsgremium zum Siegerprojekt gekürt und bildet nun die Grundlage für das zu erarbeitende Richtprojekt für den ordentlichen Bebauungsplan.

Das Architekturteam präsentiert ein Projekt, welches die verschiedenen Bedürfnisse an eine städtebauliche Aufwertung und attraktive Aussenräume miteinander vereint. Diese Aspekte sind auch der für Chamer Bevölkerung wichtig, wie sich unlängst im Rahmen der Mitwirkung zum Raumentwicklungskonzept bestätigt hat. Der Fachmarkt fasst die verschiedenen Coop-Formate in einem Volumen zusammen und ermöglicht damit für die Nutzer kurze, direkte und bequeme Wege – sowohl innerhalb als auch zwischen den unterschiedlichen Verkaufsläden. Die Obergeschosse der Bürobauten bieten flexibel und auf die individuellen Bedürfnisse zukünftiger Unternehmungen anpassbare Räume.

In den Erdgeschossen sind u. a. öffentlich zugängliche Nutzungen wie ein Restaurant, ein Café oder eine Bäckerei angeordnet. Sie bieten den Arbeitenden, Einkaufenden, Besuchern und Passanten diverse Konsummöglichkeiten und tragen zur Belebung des Areals bzw. des gesamten Quartiers bei. Die vier Gebäude umfassen einen öffentlichen Platz – das eigentliche Herzstück des Areals, welches der Allgemeinheit als Aufenthalts- und Begegnungsort offensteht.

Hinweis: Alle Wettbewerbsbeiträge werden vom 22. Juni, ab 13.30 Uhr, bis am 3. Juli im Mandelhof Cham zu den regulären Verwaltungsöffnungszeiten öffentlich ausgestellt.