Der Regierungsrat bekräftigt: Die Kitas im Kanton Zug bleiben geöffnet

Wie vom Zuger Regierungsrat bereits am 14. März entschieden, bleiben die Kitas bis vorderhand am 19. April geöffnet.

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Der Kanton Zug will berufstätige Eltern nicht durch Kitaschliessungen zusätzlich belasten.

Der Kanton Zug will berufstätige Eltern nicht durch Kitaschliessungen zusätzlich belasten.

Bild: Stefan Kaiser

(bier) Der Bundesrat  hat die Verordnung über die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus gestern ergänzt. Er bestimmt neu auch über die Kindertagesstätten. Im Rahmen der letzten Anpassung hat er den Kantonen diesbezüglich keine Vorgaben gemacht, was zu unterschiedlichen Regelungen bei den Kantonen geführt hat.

Die im Kanton Zug zuständigen Stellen und Behörden haben nun die entsprechende Ergänzung in der Verordnung unter Berücksichtigung des am Samstag für den Kanton Zug getroffenen Entscheids (die Kitas bleiben offen) geprüft, schreibt die Direktion des Innern am 17. März in einer Mitteilung.

«Der Kanton Zug teilt die Argumentation des Bundes: Es braucht ein Betreuungsangebot, um berufstätige Eltern in dieser schwierigen Situation nicht zusätzlich zu belasten. Ausserdem sind gemäss Bundesamt für Gesundheit Kinder in diesem Alter nicht Haupttreiber dieser Epidemie. Aus diesen Gründen bleiben die Kitas im Kanton Zug weiterhin geöffnet» wird der zuständige Regierungsrat Andreas Hostettler in besagter Mitteilung zitiert. Spielgruppen stellen keine Alternative zu den Kitas dar. Da der Bund seit gestern  auch Vereinsaktivitäten verbietet, bleiben die Spielgruppen ohnehin geschlossen.

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