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Der SC Cham gewinnt gegen Münsingen dank eines Last-Second-Tors

Die Chamer haben in der Promotion League den Aufsteiger mit 4:3 dank eines Treffers in der 95. Minute bezwungen. Dies, obschon der Sportclub nach dem Seitenwechsel nicht wiederzuerkennen war. Für den Trainer Jörg Portmann endete eine Serie.
Raphael Biermayr
Die Partie ist eine enge Angelegenheit – schliesslich setzt sich der SC Cham (Célien Wicht, links) gegen Münsingen (Maximilan Dreier) durch. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 08. August 2018))

Die Partie ist eine enge Angelegenheit – schliesslich setzt sich der SC Cham (Célien Wicht, links) gegen Münsingen (Maximilan Dreier) durch. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 08. August 2018))

Die Chamer waren nahe dran, eine Vermisstenanzeige aufzugeben. Denn nach der Pause war die Zielstrebigkeit in ihrem Spiel gegen Münsingen einfach verschwunden. Auf einen phasenweise mitreissenden Auftritt in den ersten 45 Minuten folgte ein lange Zeit kopfloser.

Dennoch hatten sie die Möglichkeit, die Partie zu entscheiden: Cyrill Gasser verpasste aus aussichtsreicher Position das Tor zum 3:1 (55.). Die Gäste, die vor zwei Monaten nach 30 Jahren in der 1. Liga erstmals aufgestiegen waren, nutzten das aus. Nun waren sie es, die unablässig nach vorn drängten – und dafür belohnt wurden: Binnen fünf Minuten drehten sie die Partie vom 1:2 zum 3:2 aus ihrer Sicht.

Per Kopfball ins Glück

Es war ein spätes Zeichen an den Sportclub, dass auch gegen einen Aufsteiger nicht nur eine starke Halbzeit reicht. Aber es war nicht zu spät. Dank buchstäblichem Köpfchen gewann Cham das Spiel doch noch. Zunächst stand der herausragende Roman Herger nach einer Eckballverlängerung von Jakovljevic richtig und köpfelte zum 3:3 ein (82.). Und mit der letzten Aktion eines langen Abends traf der eingewechselte Thomas Schiavano nach einem Müller-Freistoss per Kopfball zum 4:3 (95.).

Es war diese Überzeugung, die – wie angetönt – den Sportclub in den ersten 45 Minuten ausgezeichnet hatte. Beim 1:0 in der 4. Minute war sogar noch etwas Zauber im Spiel: Sandro Foschini legte im Strafraum mit der Hacke auf Gasser ab, der eiskalt einschob. Und nur kurz nach dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer traf Herger zum 2:1. Das Duell der langjährigen Trainer Mit dem Sieg der Chamer ging eine unschöne Serie zu Ende: Nie zuvor hatten sie es unter dem Trainer Jörg Portmann geschafft, die ersten beiden Saisonmatches zu gewinnen. Der 37-Jährige befindet sich bereits in seiner siebten Saison auf dem Eizmoos, was keine Selbstverständlichkeit ist.

Der ewige Trainer

Bei dieser Zahl kann sein Münsinger Pendant allerdings nur müde lächeln: Kurt Feuz (65), der wegen seiner emotionalen Ausbrüche der auffälligste Gast war, befindet sich in seiner 22. aufeinanderfolgen Saison bei den Bernern – und in seiner 34. insgesamt. Was ihm Portmann aber voraus hat: Er hat von den drei bisherigen Begegnungen, von denen zwei in der 1. Liga stattgefunden haben, alle gewonnen. Auf die Frage, ob er sich vorstellen kann, 34 Saisons in Cham zu bleiben, sagte er lächelnd: «Nicht bei so aufreibenden Spielen wie heute.» Hinweis Das Telegramm der Partie finden Sie auf der Seite 38.

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