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Der SC Cham zieht eine durchzogene Bilanz

Eine Woche vor der Winterpause schaut der SC Cham zuversichtlich in die Zukunft. Die Partie gegen den FC Köniz blieb torlos.
Martin Mühlebach
Der Chamer Kemil Festic wird gleich von zwei Spielern des FC Köniz, Dennis Wyder (links) und Ivan Haranbasic, bedrängt. (Bild: Stefan Kaiser, Cham, 10. November 2019)

Der Chamer Kemil Festic wird gleich von zwei Spielern des FC Köniz, Dennis Wyder (links) und Ivan Haranbasic, bedrängt. (Bild: Stefan Kaiser, Cham, 10. November 2019)

Der Chamer Sportchef Marcel Werder sagt: «Nach einer infolge mehrerer Abwesenheiten durchzogenen Vorbereitung und einem harzigen Saisonstart vermochte sich unsere Mannschaft merklich zu steigern. Dem neu verpflichteten Trainergespann Roland Schwegler und Emilio Gesteiro gelang es, die etwas anfällige Defensive zu stabilisieren.»

Das Team habe sowohl in spielerischer als auch in taktischer Hinsicht erkennbare Fortschritte gemacht. Zu bemängeln sei die nach wie vor ungenügende Effizienz im Abschluss. Trainer Roland Schwegler betont: «Zu Beginn der Saison kassierten wir zu viele unnötige Gegentore. Diesbezüglich hat sich meine Mannschaft erfreulich entwickelt – sie hat dank guter Defensivarbeit im Verlauf der Vorrunde auch gegen nominell stärker besetzte Teams zu punkten vermocht.» Wie Marcel Werder hadert auch Roland Schwegler mit der noch immer ungenügenden Chancenverwertung. «Es wäre schön», sagt er, «wenn wir die Tore auf mehrere Schultern verteilen könnten, zumal uns Roman Herger in der Rückrunde nicht mehr zur Verfügung stehen wird.»

Heimspiel gegen den FC Köniz

Im ersten Rückrundenspiel, das am Sonntagnachmittag auf dem heimischen Eizmoos gegen den Tabellennachbarn Köniz ausgetragen wurde, bestätigten sich die Aussagen von Werder und Schwegler. Nach einer ausgeglichen verlaufenen 1. Halbzeit ohne nennenswerte Höhepunkte – abgesehen von einer Glanzparade des Chamer Keepers Samuel Blättler nach einem gut getretenen Freistoss aus rund 22 Metern – stand es zur Pause noch immer 0:0-Unentschieden.

Nach dem Seitenwechsel gaben die Platzherren zwar mehrheitlich den Ton an, aber vor dem gegnerischen Tor schaute nichts Zählbares heraus, weil der Abschluss viel zu umständlich und zu wenig konsequent gesucht wurde. Ab der 75. Spielminute lieferten sich die beiden Teams einen offenen Schlagabtausch. Dabei sprangen hüben wie drüben die eine oder andere Torchance heraus, die aber allesamt ungenutzt verstrichen. Das 0:0-Schlussresultat brachte beiden Teams einen einfachen Punktegewinn ein, der angesichts des Spielverlaufs als gerecht zu bezeichnen ist.

Der FC Cham hat nun am kommenden Samstag im zweiten vorgezogenen Rückrunden-Auswärtsspiel gegen Black Stars Basel die Chance, sein Punktekonto vor dem Antritt der Winterpause nochmals zu äufnen. Für Sportchef Marcel Werder heisst es danach, Ausschau zu halten nach allfälligen Verstärkungen im offensiven Bereich.

Hinweis

Telegramm und Rangliste finden Sie auf der Seite 30.

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