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Der Ägerer Shanty-Chor ist gesanglich absolut auf Kurs

Am Konzert in der Mehrzweckhalle Maienmatt hat es ein Novum gegeben. Im zweiten Teil traten drei Formationen unterschiedlicher Stilrichtungen gemeinsam auf. Ausserdem stand ein Abschied auf dem Programm.
Hansruedi Hürlimann
Die 21 Sänger sind mit Hingabe bei der Sache. (Bild: Christian H. Hildebrand (Oberägeri, 27. Oktober 2018))

Die 21 Sänger sind mit Hingabe bei der Sache. (Bild: Christian H. Hildebrand (Oberägeri, 27. Oktober 2018))

Was kann sich ein Chor, der nur alle fünf Jahre ein abendfüllendes Konzert gibt, mehr wünschen als einen bis auf den letzten Platz besetzten Saal? So geschehen am Samstagabend, als der Shanty-Chor Aegeri zusammen mit dem Brass-Quintett Zugerbläch und dem Cigar-Quartett die Zuhörer gesanglich und musikalisch begeisterte. Ein Grossteil der Besucher hatte sich schon zum Nachtessen im Saal eingefunden gehabt, das vor Konzertbeginn vom Festwirt Felix Birrer und seine Crew serviert wurde.

«Unser Konzert ist entscheidend für die Beschaffung der finanziellen Mittel», sagte der Shanty-Chor-Präsident, Bruno de Gennaro gegenüber unserer Zeitung. Neben der Festwirtschaft, zu der auch ein umfangreiches Kuchenbüffet gehörte, sorgte eine Tombola für zusätzliche Einnahmen. In den verschiedenen Bereichen vor und hinter der Bühne standen gegen 50 Helferinnen und Helfer im Einsatz.

Mit musikalischer Unterstützung

Im professionell gestalteten Programmheft konnte sich das Publikum über die drei unterschiedlichen Formationen informieren. Während sie im ersten Konzertteil getrennt auftraten, taten sie dies nach der Pause gemeinsam. So kamen die Zuhörer in den Genuss von traditionellen Shanty-Liedern des 21-köpfigen Chors zusammen mit Einsätzen der fünf Instrumentalisten von Zugerbläch und des vierköpfigen Cigar-Quartetts.

Die Freude am Gesang und am Musizieren war greifbar und sprang von Beginn weg auf das Publikum über, das begeistert applaudierte und am Schluss wiederholt Zugaben herausklatschte. Der gemeinsame Auftritt sei eine echte Herausforderung gewesen, der einige gemeinsame Proben bedingt habe, sagte Bruno de Gennaro.

Zum Dank gibt es Rosen

Der im Jahr 1992 von gesangsfreudigen Seglern gegründete Chor ist seit den Anfängen unter der Leitung von Conny von Burg gestanden, die auch die Einsätze der Musiker koordinierte. Auf die Frage, wie sie mit den singenden Männern zurande komme, sagte sie lächelnd: «Es läuft gut dank einem guten Zusammenhalt.»

Das bestätigte auch der Präsident, als er Conny von Burg verabschiedete. Für sie war es nämlich der letzte Einsatz als Chorleiterin. «Du warst eine Dirigentin mit Herzblut, die uns geschliffen und immer wieder motiviert hat», lauteten die lobenden Worte des Präsidenten. Er überreichte ihr ein Geschenk und die einzelnen Sänger bedankten sich mit einer Rose.

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