Der Topf zur Förderung von Gebäudesanierungen im Kanton Zug ist leer

Dank der grossen Nachfrage nach Fördergeldern sind die Mittel des Gebäudeprogramms für dieses Jahr ausgeschöpft. Dennoch können Gesuche weiterhin eingereicht werden.

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(haz) Der Kanton Zug fördert Gebäudesanierungen und Beratungen mit Beiträgen aus dem Gebäudeprogramm. Dessen Ziel ist es, die Energieeffizienz zu steigern und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Finanziert wird das Programm mit Geldern aus der CO2-Abgabe des Bundes auf fossile Brennstoffe. Rund 1,5 Millionen Franken standen für 2020 zur Verfügung. Diese sind nun ausgeschöpft, wie die kantonale Baudirektion mitteilt.

Programm wird weitergeführt

Das Förderangebot wird dennoch aufrechterhalten. «Ratsuchende und Bauherrschaften sollen auch im letzten Jahresquartal von den Fördergeldern profitieren können», lässt sich Baudirektor Florian Weber in der Medienmitteilung zitieren. Das Programm läuft für die Beratungen, das heisst für den GEAK Plus (Gebäudeenergieausweis der Kantone mit Beratungsbericht) und für die Impulsberatungen «erneuerbar heizen» unverändert weiter. Auch Gesuche für Beiträge an Wärmedämmungen und Minergie-Sanierungen können weiterhin eingereicht werden.

Für die Zusicherungen müssen sich die Gesuchsteller allerdings etwas in Geduld üben. Die Fördergelder für diese baulichen Massnahmen können erst im nächsten Jahr rechtsverbindlich zugesichert werden. Dann stehen wieder ausreichend Mittel zur Verfügung. Unmittelbar nach der Gesuchseinreichung können die Bauherrschaften aber mit der Umsetzung ihrer Vorhaben starten. Sind die Förderbedingungen erfüllt, werden die Förderbeiträge Anfang 2021 zugesichert.

Weiterführende Informationen: www.zg.ch/behoerden/baudirektion/amt-fuer-umwelt/energie-klima/energieberatung/gebaeudeprogramm