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Zuger realisiert sich
Traum von der eigenen Zigarre

Seit letzter Woche hat Bruno Waller seine eigene Zigarre. Die Idee dazu hatte er schon vor langer Zeit, doch bis zur Realisation musste er einige Hürden überwinden und sich vor allem auch in Geduld üben.
Charly Keiser
Bruno Waller präsentiert seine eigene Zigarre. (Bild: Werner Schelbert)

Bruno Waller präsentiert seine eigene Zigarre. (Bild: Werner Schelbert)

Vergangene Woche lud Bruno Waller ins City Garden in Zug. Dies zu Bordeaux Weinen, Zigarren und Musik. Der Grund für den Anlass war die Lancierung der «Waller-Zigarre».

Wer Waller kennt, weiss um dessen grosse Liebe zu den gerollten Tabakblättern aus der Karibik, Mittel- und Südamerika. Vor sieben Jahren hat der Hünenberger den «Waller’s Premium Club» initiiert. Rund fünf Mal im Jahr organisiert Waller Anlässe in der «Davidoff Smoker’s Lounge» im Parkhotel in Zug, an denen der Spitzensport und Zigarren im Fokus stehen.

Schwierige Suche

«Ich habe mir schon vor einigen Jahren gesagt, der Club braucht eine eigene Zigarre», beginnt Waller die Erklärung, warum und wie er auf «seine Zigarre» gekommen ist. Rund ein halbes Jahr lang habe er verschiedenste Zigarren gesucht und degustiert. «Die Suche nach der Richtigen war alles andere als einfach. Ich brauchte Geduld, denn ich wusste genau, was für ein Geschmack meine Zigarre haben muss.»

Fündig wurde Waller letztlich beim Walchwiler Ulrich Hartl, den er zuvor an einem Anlass kennen gelernt hatte. Dieser importiert Zigarren und betreibt einen Tabakladen an der Baarer­strasse in Zug. «Mein Lieblingsformat ist Churchill», erklärt Waller, der bislang davon vor allem die Davidoff- und Cohiba-Churchills geraucht hat. Das sind Zigarren mit einer Länge von 171 bis 200 Millimeter, einem Durchmesser von 17,5 bis 20 Millimeter und einem Ringmass von 44 bis 50 Millimeter. «Ich wollte eine leichte, einfache und feine Zigarre», ergänzt der 60-Jährige.

Die ersten drei Blätter der Waller-Zigarre, der sogenannte Filler, sei aus Tabakblättern aus Nicaragua und der Dominikanischen Republik, erklärt Ulrich Hartl. Diese seien wie eine Ziehharmonika zusammengefaltet. Das vierte Blatt, der Binder, halte den Filler zusammen und sei aus Nicaragua. «Das Deckblatt und zweifelsohne, das schönste Blatt, ist aus Connecticut in den USA. Es ist so hell, weil das Connecticut Shade im Schatten wächst.» Jeder könne sich eine eigene Zigarre machen lassen, sagt Hartl und relativiert. «Es braucht aber eine Minimumbestellung von 5000 Stück.»

Teer belastet Herz-Kreislauf-System

Bei einem Preis von rund 13 Franken pro Stück sind eigene Zigarren jedoch kein billiger Spass. Und auch die Gesundheit leidet, wie Carmen Wicki, Bereichsleiterin Gesundheitsförderung und Prävention bei der Lungenliga Zentralschweiz, erklärt. «Auch wenn der Rauch der Zigarre nicht inhaliert wird, belastet der Teer das Herz-Kreislauf-System. Und klar ist: 90 Prozent der Leute, die an Lungenkrebs erkranken, sind Raucher.»

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