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Leserbrief

Der Unterschied zwischen Labor und Praxis

«Man muss sich der Angst stellen», Ausgabe vom 4. September

Dass sich die Forschung mit dem Thema Angst intensiv auseinandersetzt, ist sehr erfreulich, wenn sich rund ein Drittel der Bevölkerung im Laufe des Lebens damit konfrontiert sieht. Doch die Erkenntnis aus der Gedächtnisforschung, dass je länger zeitlich zurück ein Trauma oder die Ursache von Angst liegt, desto schwieriger sei es dieses abzuschwächen, entspricht aber nicht meiner Erfahrung. Bezogen auf die in vielen Studien gewählte Untersuchung mittels Expositionstherapie, mag dies vielleicht stimmen. Bei dieser Form der Verhaltenstherapie soll eine systematische Desensibilisierung von Angst herbeigeführt werden. Dass diese Methode im Labor mit Mäusen gewählt wird, ist klar, denn anders lässt sich eine solche Studie kaum durchführen. Daher basieren Schlussfolgerungen zur Wirksamkeit Angst zu therapieren oft auf der Expositionstherapie. Fälschlicherweise wird dann angenommen, dass die im Labor gewählte Form die effektivste sei. Doch es gibt mindestens eine viel effizientere Möglichkeit, um der Angst zu therapieren – mit Hypnose!

Wie die Forschung von J. Gräff aufzeigt, wird der Erfolg einer Therapie durch das Stimulieren der Angst-Gedächtnisspur und ein sich damit aktives Auseinandersetzen bestimmt. Genau dies machen wir bei der Omni-Hypnose schon seit vielen Jahrzehnten. Dabei geschieht das «Umlernen» nicht auf dem herkömmlichen Wege über den Informationstransport vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis, sondern direkt im Langzeitgedächtnis – im Unterbewusstsein. Was bei der Hypnose im Gehirn passiert und welche neurobiologischen Effekte vonstattengehen, ist aktuell Gegenstand der umfangreichen wissenschaftlichen Forschung «Omni Hypno Science», einer Untersuchung der ETH und Universität Zürich.

In meinem Praxisalltag erlebe ich immer wieder, dass massive Ängste in wenigen Sitzungen gelöst werden können, in der Regel in 1 bis 3 Sitzungen – dies ist kein Versprechen, sondern meine Erfahrung. Und dabei spielt es eben keine Rolle, wie lange die Angst schon besteht! In einiger Zeit dürften zu meinen Erfahrungen neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft vorliegen.

Chris Burch, Omni-Hypnosetherapeut, Zug

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