Der Vater muss nicht zahlen

Zu Land, zu Wasser und aus der Luft wurden die drei Vermissten aus Neuheim gesucht. Finanzielle Konsequenzen für die Familie hat das aber nicht.

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Auch die Schweizer Armee half bei der Suche mit - aus der Luft mit einem Super Puma. (Bild: Archiv Philipp Schmidli/Neue LZ)

Auch die Schweizer Armee half bei der Suche mit - aus der Luft mit einem Super Puma. (Bild: Archiv Philipp Schmidli/Neue LZ)

In einer gross angelegten Suchaktion fahndeten Polizei und Armee nach einem vermissten Neuheimer Familienvater und seinen zwei Kindern. Bereits kurz nachdem man die drei auf einer Raststätte in Italien gefunden hatte, kam die Frage auf, wer die Kosten für die fast 48 Stunden dauernde Grossaktion trägt. Jetzt ist klar: Der Familienvater muss nicht zahlen. Für die Leistungen der Zuger Polizei kommt der Kanton auf; für die Armeekosten der Bund.

Dies, weil der Einsatz im Rahmen der Spontanhilfe an Zivilpersonen geschah, wie Daniel Reist, Kommunikationschef Heer, erklärt. Was der Grund für das Verschwinden gewesen sei, spiele in diesem Fall keine Rolle, so Jürg Nussbaum, Kommunikationschef der Luftwaffe.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.