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Der Verkehrsdienst Steinhausen bleibt – aber in reduzierter Form

Gerüchteweise hiess es im Sommer, dass Steinhausens Verkehrsdienst aufgehoben würde. Dem ist jedoch nicht so.
Vanessa Varisco

Der Verkehrsdienst Steinhausen wird nicht aufgehoben. Das teilt Gemeinderat Christoph Zumbühl auf Anfrage mit. Aber: Der Verkehrsdienst wird per Ende Jahr in verkleinerter Form weitergeführt. «Wir wissen seit längerem vom Entschluss des langjährigen Leiters des Verkehrsdienstes, dass er auf Ende Jahr seinen Dienst quittieren wird.»

Mit ihm würden mehrere Mitglieder des Verkehrskorps ebenfalls aufhören, führt Christoph Zumbühl, zuständig für Sicherheit und Bevölkerungsschutz, aus. Adrian Ineichen, Kommandant der Steinhauser Feuerwehr, erklärt: «Einige Austritte erfolgen altersbedingt.»

Vorgehen ab 2020 geklärt

Generell sei es so, dass der Verkehrsdienst wohl nicht sonderlich attraktiv wirke und entsprechend kaum Ersatz gefunden worden sei für die Austretenden. Zumbühl ergänzt: «Da diese Austritte nicht mit entsprechenden Eintritten kompensiert werden können, mussten für die personalintensiven Anlässe Alternativlösungen gesucht werden.» Inzwischen sei klar, wie man vorgehe. «Ab 2020 werden grössere Anlässe wie die Chilbi oder Fasnacht 2020 an private Sicherheitsunternehmen vergeben. Die Einsatzplanung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Sicherheitsabteilung», erläutert Zumbühl.

Wie steht es um die Kosten? Wird diese Vorgehensweise teurer, als wenn die Feuerwehr den Verkehrsdienst übernimmt? Christoph Zumbühl verneint: «Unsere Abklärungen haben ergeben, dass diese Lösung nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.» Doch nicht alle Anlässe erfordern so viel Personalaufwand wie die Chilbi oder Fasnacht. «Wir haben uns darauf geeinigt, dass kleinere Anlässe wie der Räbeliechtliumzug künftig weiterhin vom Verkehrsdienst der Feuerwehr übernommen werden», so Adrian Ineichen. Solche Veranstaltungen könne man gut auch mit weniger Personal stemmen.

Interpellation bereits im Sommer eingereicht

In Gang gebracht wurde die Debatte über die mögliche Aufhebung des Verkehrsdienstes Steinhausen aufgrund einer Interpellation, die Andreas Hausheer (CVP) im Namen der Partei einreichte. «Die Gemeinde hat beschlossen den Verkehrsdienst der Feuerwehr per Ende Jahr aufzuheben», schrieb er einleitend in der Interpellation und wollte deshalb wissen, wie es denn nun weitergehe. An der Gemeindeversammlung von Sommer beantwortete der Gemeinderat schliesslich die Fragen.

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