Der Vermittler geht in Pension

Beat Gsell, der Vermittler in Konfliktsituationen, geht Ende November in Pension.

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Beat Gsell, Vermittler in Konfliktsituationen. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue ZZ)

Beat Gsell, Vermittler in Konfliktsituationen. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue ZZ)

Der Zuger Regierungsrat hatte die Stelle des Vermittlers in Konfliktsituationen nach dem Attentat von 2001 geschaffen. Grund dafür war die Erkenntnis, dass Einwohner, die mit den Behörden in schweren Konflikten leben, zunehmend den Regierungsrat und die Verwaltung beschäftigten, diese jedoch nicht eine vollständige und nachhaltige Hilfeleistung anbieten konnten. Vor diesem Hintergrund stellte der Regierungsrat Beat Gsell als Vermittler in Konfliktsituationen an. Beat Gsell nimmt diese Funktion seit 2003 wahr.

Hohe Anforderungen an Nachfolge
Wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei heisst, sei es ihm gelungen, manche Unebenheit zwischen privaten Betroffenen und der Verwaltung gütlich zu regeln. Die Erwartungen an seine Nachfolge sind dementsprechend hoch. Die Justizprüfungskommission wird die Stelle der Ombudsperson ausschreiben und deren Wahl durch den Kantonsrat vorbereiten.

rem