Anerkennung

Der Zuger Stadtrat ehrt Christian Raschle und Christoph Balmer mit einem Frauenthaler Lebkuchen

Der Zuger Stadtrat hat an der traditionellen Lebkuchenfeier zwei Personen geehrt, die ohne grosses Aufheben Wesentliches für die Stadt geleistet haben.

Drucken
Teilen
Coronakonform im Bild (von links): Martin Würmli (Stadtschreiber), Karl Kobelt (Stadtpräsident), Eliane Birchmeier (Stadträtin), Christian Raschle, Christoph Balmer, Urs Raschle (Stadtrat), Vroni Straub-Müller (Stadträtin) und André Wicki (Stadtrat).

Coronakonform im Bild (von links): Martin Würmli (Stadtschreiber), Karl Kobelt (Stadtpräsident), Eliane Birchmeier (Stadträtin), Christian Raschle, Christoph Balmer, Urs Raschle (Stadtrat), Vroni Straub-Müller (Stadträtin) und André Wicki (Stadtrat).

Bild: Stadt Zug/PD

(bier) Christian Raschle hat sich gemäss einer Mitteilung der Stadt Zug «für sein humorvolles, motiviertes und diplomatisches Engagement für und in der Stadt Zug verdient gemacht». Sein «sehr enzyklopädisches und facettenreiches Wissen» über die Stadtzuger Vergangenheit vermittelt er in zahlreichen Publikationen, Vorträgen und Stadtführungen. Für seine Verdienste ist er an der Lebkuchenfeier vom Mittwoch geehrt worden.

«Christian Raschle pflegt die Fakten mit schalkhaft-klugen Bezügen zu würzen und längst vergangenem Geschehen eine überraschende Aktualität zu verleihen», wird der Stadtpräsident Karl Kobelt in der Mitteilung zitiert.

Für die Kultur engagiert

Auch Christoph Balmer hat am Mittwoch einen Frauenthaler Lebkuchen erhalten. Er sei «nicht nur für sein wirtschaftliches Geschick beim Ausbau der Buchhandlung Balmer bekannt». Nebst seinem Engagement für die Musikschule Zug habe Balmer in den 1990er-Jahren das Projekt Kulturkalender initiiert und die Dachorganisation für alle Kulturinstitutionen und -schaffenden unter dem Namen «IG Kultur» gegründet. Der Aufbau und Erhalt der Spinnihalle Baar und der Chollerhalle gehörten auch zu seinen grossen Verdiensten.

«War zu Beginn deiner Zeit eine Jugendbewegung am Werk, welche sogar Häuser besetzte, freut sich die heutige Jugend, dass sie nicht nur in der Chollerhalle, sondern auch in der Galvanik und weiteren Gebäulichkeiten ihre Kultur-Träume ausleben kann», würdigt Stadtrat Urs Raschle Christoph Balmer in seiner Laudatio, die in der Mitteilung der Stadt zitiert wird.