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Leserbrief

Die 5 G-Strahlung gefährdet sensible Menschen

«Schweizer Grenzwerte unter Beschuss», Ausgabe vom 24. Januar

Für die Erforschung und Behandlung von Zuckerkrankheit (Diabetes) werden, wie unlängst aus verlässlicher Quelle zu vernehmen war, auch Tierversuche gemacht. Im Zusammenhang damit hat die Wissenschaft eine aufschlussreiche Entdeckung gemacht: Setzt man Ratten während weniger Stunden der gegenwärtig sehr umstrittenen 5 G-Strahlung aus, erkranken Sie an Diabetes.

Gut zu wissen. Oder?

Daniel Wirz, Zug


Frau Boos ist zu danken, dass sie zum viel schnelleren Mobilfunk 5 G kritisch Stellung nimmt. Mit der exponentiell wachsenden übertragenen Datenmenge nimmt die Menge der elektromagnetischen Strahlung, die uns alle trifft, gewaltig zu!

Das nehmen die Mobilfunker und die damit verbundene Industrie locker in Kauf, denn mit 5 G lässt sich sehr viel Geld verdienen. Sie nehmen damit auch in Kauf, dass das Leben für strahlungssensible Menschen noch viel schwieriger wird. Die Mobilfunker behaupten nicht selten, das seien Simulanten. Diese künstliche Strahlung könne nicht krank machen, oder zumindest sei noch gar nichts bewiesen.

Glücklicherweise wurde die Motion von Ständerat Ruedi Noser anno 2016 auf Erhöhung der Grenzwerte abgelehnt, wenn auch sehr knapp. Ruedi Noser gehört mit der Noser Group zu den führenden Anbietern von ICT-Lösungen und Dienstleistungen in der Schweiz. Er wird bestimmt einen neuen Anlauf nehmen, die Grenzwert zu erhöhen.

Die schweizerischen Immissionsgrenzwerte sind übrigens die gleichen wie in den meisten europäischen Länder. Nur der Anlagegrenzwert, den auch Italien und Wallonien in Belgien kennen, ist zehnmal kleiner. Er ist an Orten mit empfindlicher Nutzung wie Kinderspielplätzen und im Innern von Wohnhäusern einzuhalten. Anerkanntermassen sind aber die Messgeräte bis zu +/-45 Prozent ungenau.

Dieter Stucky, Cham

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