Die Ägerihalle in Unterägeri gesellt sich als Veranstalterin zu Kultur Ägeri

In Kürze startet das Kulturleben im Ägerital in die zweite Jahreshälfte. Mit der Ägerihalle als neue Partnerin sollen Synergien genutzt werden. Entsprechend vielseitig und wie immer mit namhaften Gastkünstlerinnen und -künstlern präsentiert sich das Programm.

Andreas Faessler
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Die Ägerihalle wird neue Partnerin von Kultur Ägeri.

Die Ägerihalle wird neue Partnerin von Kultur Ägeri.

Bild: Stefan Kaiser (3. August 2016)

Mitte August nimmt das Kulturleben im Ägerital wieder Fahrt auf. Selbstverständlich steht auch das zweite Halbjahresprogramm 2020 von Kultur Ägeri unter dem Einfluss von Corona: Einige abgesagte Anlässe aus dem ersten Halbjahr werden nachgeholt, die Veranstalter mussten vieles neu koordinieren sowie umdisponieren, und allem voran hat man sich auch für die Veranstaltungsreihe im Ägerital ausführlich überlegt, wie man sämtliche Anlässe «coronakonform» durchführen kann. «Da kommt es uns entgegen, dass vieles auf dem Programm unter freiem Himmel stattfindet», sagt die Oberägerer Kulturbeauftragte Claudia Häusler. «Auch uns ist es wichtig, dass die Besucher sich sicher fühlen können.»

Neu ab diesem Halbjahr ist, dass nun neben Kultur Oberägeri und Kultur Unterägeri auch die Ägerihalle unter dem Dach Kultur Ägeri als Veranstalterin in Erscheinung tritt. Die Ägerihalle – seit Anfang Jahr mit einem neuen Internetauftritt – sei etwas zu wenig bewirtschaftet, man wünsche sich mehr Auslastung und somit mehr Ertrag. Dafür sorgt Jessica Stähli, als Marketing- und Kommunikationsleiterin in Unterägeri auch verantwortlich für die Vermarktung der Ägerihalle. Sie begrüsst es, dass die Halle nun bei Kultur Ägeri mitmacht. «So lassen sich Synergien bestens nutzen», sagt sie.

Selbstverständlich sind auch für die Anlässe in der Ägerihalle entsprechende Schutzkonzepte vorgesehen, welche individuell definiert werden, je nachdem, wie die Veranstaltung aussieht und wie stark ausgelastet sie sein wird. «Sicherheit geht immer vor», betont auch Jessica Stähli.

Kunst und Kultur für alle Generationen

Das zweite Halbjahresprogramm von Kultur Ägeri präsentiert sich in der gewohnten Bandbreite und zielt damit einmal mehr auf alle Alters- und Interessensgruppen ab.

  • Den Start am 16. August macht «Sommermusik am See» in Oberägeri, mit den Dorfspatzen als Ersatz für die Rigispatzen.
  • An der traditionellen Filmvorführung in Sebelis Sage werden «Erbsen auf halb 6» (21. August) und «Welcome to Zwitscherland» (22. August) gezeigt.
  • Am ersten Event in der Ägerihalle gibt’s schliesslich Mike Müller mit seinem Programm «Heute Gemeindeversammlung» (30. August).

Die September-Veranstaltungen finden hauptsächlich in der Ägerihalle statt:

  • Marc Sways «Way Back Home Tour 2020» (4. September).
  • Kaya Yanar mit «Ausrasten für Anfänger» (11. September).
  • Premiere der neuen Serie «Iheimisch»-Ländlertreffen Ägerital (18. September).
  • Das liechtensteinische Kinder-Piratenmusical «Pippi in Taka Tuka Land» (23. September).
  • Abgesehen davon gibt es einen Atelierbesuch bei Maler und Bildhauer Enzo Urzino in seinem Atelier in Neuägeri (12. September).
  • Die «Zuckerwattenbude» mit dem Theater Comedia Zap im Musik- und Theatersaal Oberägeri (26. September).

Ende Jahr gibt es noch einmal einen gelungene Mix:

  • Im Maienmatt-Saal schwadroniert der Luzerner Kabarettist Veri quer durch seine «UniVerität» (25. Oktober).
  • Sina besingt mit ihrer Band eine «Mondnacht» im Kultroom 15 bewusst im Kleinformat (6. November).
  • Noch mal Unterhaltung für die Kleinen bietet – wie schon vorletztes Jahr – «Topolinos Wunderwelt» mit Workshops am Erlebnistag in der Bibliothek Ägerital (8. November).
  • Und zu guter Letzt verklingt das Halbjahresprogramm stimmig und vorweihnachtlich mit Perlen der geistlichen Musik, interpretiert vom Zürcher InstitutStimmKunst in der Marienkirche Unterägeri (8. Dezember).