Leserbrief
Die AHV-Steuervorlage bringt Rechts- und Planungssicherheit

Zur Abstimmung über das Bundesgesetz zur AHV- Steuervorlage am 19. März

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Zug gehört zu den Top-Wirtschaftsstandorten der Schweiz. Nebst zahlreicher lokaler KMU gehören auch viele international tätige Betriebe zu unserem Wirtschaftsraum. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass diese Firmen heute von Steuerprivilegien profitieren. Dies zumindest bis jetzt. Nun jedoch werden diese Privilegien im Ausland nicht mehr akzeptiert. Ohne Anpassungen am Steuersystem drohen Schweizer Unternehmen deshalb schon bald steuerliche Diskriminierungen.

Mit einem Ja zur AHV-Steuervorlage können wir dies verhindern. Die Vorlage schafft ein international akzeptiertes Regelwerk und stärkt damit die Rechts- und Planungssicherheit der Unternehmen. Dass die Steuern für international tätige Firmen dadurch tendenziell steigen, dürfte zwar nicht für Freudensprünge sorgen – trotzdem werden die Anpassungen von der Wirtschaft befürwortet.

Die Zustimmung für die AHV-Steuervorlage ist insbesondere deshalb gross, weil die Kantone bei einem Ja den Wegfall der bisherigen Privilegien mit international akzeptierten Instrumenten kompensieren können. Zum Beispiel bei Unternehmen, die im Bereich Forschung und Entwicklung tätig sind. Davon werden auch viele Firmen aus dem Kanton Zug profitieren. Profitieren wird aber am Ende auch die AHV. Sie erhält mit der Vorlage eine jährliche Finanzspritze, die ihr auf dem Weg zur nötigen Revision etwas Luft und den Rentnerinnen und Rentnern Sicherheit verschafft.

Mario Reinschmidt, FDP-Kantonsrat Steinhausen