Die Angst vor weiterem Stellenabbau

Massenentlassungen in der Region Zug mehren sich. Das jüngste Beispiel ist der Markenartikelhersteller Mars Schweiz in Baar.

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Die Stadt Zug und Umgebung bei Nacht. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Die Stadt Zug und Umgebung bei Nacht. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Der geplante Stellenabbau beim Markenartikelhersteller Mars Schweiz ist das jüngste Beispiel aus dem Zuger Wirtschaftsraum, das zeigt, wie dramatisch die anhaltende Krise im Euroraum die hiesigen Firmen trifft. Mars Schweiz, die in Zug über 100 Mitarbeiter beschäftigt, gab am Freitag bekannt, dass man aufgrund der anhaltenden Frankenstärke die Kosten am Standort Zug senken müsse und deshalb 18 Stellen streichen wolle.

Nur wenige Tage zuvor verkündete das Elektronikunternehmen Cicor, dass man die Schliessung des Standortes Unterägeri prüfe. Grund für den Wegfall von 43 Stellen: ebenfalls der starke Schweizer Franken. Nach Cham Paper Group (220 Stellen), Pavatex (9 Stellen in Cham) und Airex (8 Stellen in Sins) steht der Region erneut eine Massenentlassung bevor.

Auf Anfrage bestätigt Bernhard Neidhart, Leiter des Amts für Wirtschaft und Arbeit Zug, dass sich weitere Unternehmen in der Region Gedanken über einen Stellenabbau machen.

Ernst Meier/ks

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