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Die Argumente für und gegen «Ufzgi»

In der Diskussion rund um die Hausaufgaben gibt es diverse Argumente. Zum einen zeigen Ergebnisse der Hausaufgabenforschung, dass solche in der Primarschule zu keiner oder nur einer kleinen Steigerung der Schulleistungen führen. Hingegen nützen die «Ufzgi» in der Oberstufe. Entsprechend argumentieren Befürworter, dass man die Kinder bereits in der Primarschule ans Selbstständige lösen von Hausaufgaben heranführen soll. Zudem seien die Hausaufgaben ein wichtiges Bindeglied zwischen Eltern und Schule – in Kriens wird dazu nun ein eigenes Instrument entwickelt, um die Eltern über den Unterricht und aktuelle Themen zu informieren.

Das grosse Gegenargument ist die Chancengleichheit. So gehen die Gegner davon aus, dass die Schüler durch die unterschiedlichen Voraussetzungen zu Hause nicht dieselben Chancen hätten – beispielsweise auf Grund des Bildungsniveaus der Eltern, des Umfelds des Ortes, an dem die Hausaufgaben gelöst werden oder der Intensität des Freizeitprogramms. Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) plädiert dafür, selbstständiges Lernen in der Schule zu fördern, weil es dort fachkundig aufgebaut und begleitet wird. (zg)

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