Die Bank will noch höher hinaus

Die Zuger Kantonalbank plant ein Hochhaus. Und inspiriert damit die Nachbarn.

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Vorbild? Das Glashof-Hochhaus spiegelt sich in der Fassade des Hauptsitzes der Zuger Kantonalbank. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Vorbild? Das Glashof-Hochhaus spiegelt sich in der Fassade des Hauptsitzes der Zuger Kantonalbank. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Zuger Kantonalbank (ZKB) will einen neuen Hauptsitz bauen. Das wird nötig, weil das alte Gebäude an der Baarerstrasse in Zug in einem so schlechten energetischen Zustand ist, dass eine Sanierung und eine Aufstockung teurer kommen als ein Neubau. Gemäss dem rechtsgültigen Bebauungsplan aus dem Jahr 2003 darf die Bank elf Stockwerke hoch hinaus.

Doch die ZKB hat vor kurzem eine Überarbeitung des Bebauungsplans angeregt, um ihr Gebäude noch «wesentlich höher» bauen zu können, wie Chef Pascal Niquille erklärt. Nicht nur die ZKB wünscht sich eine Bebauungsplanänderung: «Man müsste hier künftig schon in die Höhe bauen, und zwar von der Gubel- bis zur Gotthardstrasse», sagt Raffael Weidmann, Sprecher der Gimmenenhof AG. Ähnlich tönt es bei den weiteren Nachbarn der ZKB.

Wie lange dauert es, bis der überarbeitete Bebauungsplan vorliegt? «Wenn alles rund läuft: zwei bis drei Jahre», so Stadtplaner Harald Klein. Dann beginne der politische Prozess.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Freitagsausgabe der Neuen Zuger Zeitung.