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Die CVP Baar vergrössert ihren Vorstand

An der Generalversammlung der CVP Baar stiess zudem das Referat von Martin Pfister auf reges Interesse.

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Gesundheitsdirektor Martin Pfister referierte vor rund 50 anwesenden Baarer CVP-Mitgliedern.

Gesundheitsdirektor Martin Pfister referierte vor rund 50 anwesenden Baarer CVP-Mitgliedern.

Bild: PD

Üblicherweise führt die CVP Baar ihre Generalversammlung in einer Baarer Firma oder Institution durch, die so jeweils die Gelegenheit erhält, sich zu präsentieren. Die Corona-Pandemie verunmöglichte einen solchen Besuch. Die CVP machte aus der Not eine Tugend und lud den Baarer CVP-Regierungsrat Martin Pfister als Referenten in die Aula Sennweid ein. Der Gesundheitsdirektor erzählte von den vergangenen bewegten Monaten und gab einen Einblick in seine Tätigkeit während der Corona-Krise. «Man ist noch nicht raus.» Diesen Satz schrieb Martin Pfister während des Höhepunkts der Pandemie anlässlich einer Sitzung mit Bundesrat Alain Berset in seinen Notizblock. «Der Satz gilt bis heute», sagte Pfister vor den knapp 40 CVP Mitgliedern.

Der Kanton Zug habe sich in der Corona­-Pandemie seit Beginn an gewisse Grundsätze gehalten. Transparenz, eine offene Kommunikation und ein systematisches Vorgehen seien die Vorgaben. «Alles, was wir machen, muss erklärbar sein», so Pfister. Auch wenn die Pandemie noch lange nicht vorbei ist, so gab der Gesundheitsdirektor doch seiner Hoffnung Ausdruck, dass wir trotzdem ein möglichst normales Leben führen können.

Die Corona-Pandemie hatte auch Auswirkungen auf das Vereins- und Politjahr der CVP Baar. So konnte zwar das Neujahrsessen Anfang Januar noch im gewohnten Rahmen stattfinden, in der Klausur des Vorstands und der Mandatsträgerinnen und -träger der CVP Baar Anfang März zeigten sich aber bereits tiefdunkle Wolken am Horizont. Die Anlässe der kommenden Monate wurden alle abgesagt. Die vielen Absagen wirkten sich in der Jahresrechnung positiv aus. Die Ausgaben waren geringer als budgetiert.

Zugs Gesundheitsminister Martin Pfister.

Zugs Gesundheitsminister Martin Pfister.

Bild: PD

Politisch war die CVP Baar trotz Lockdown aktiv. So hat die Partei eine Interpellation zur Entwicklung am Bahnhof Baar eingereicht, einen offenen Brief zur schwierigen Situation der Baarer Restaurants während der Corona-Pandemie publiziert sowie eine Kleine Anfrage zur Absage des Christchindli­-Märts gestartet. Ein weiterer Vorstoss ist in Planung.

Für die politische und die Vereinsarbeit sowie die Wahlen 2022 hat sich die CVP im Vorstand verstärkt: Mit Bruno Tanner und Thomas Imbach konnten zwei neue Vorstandsmitglieder gewonnen werden. Bruno Tanner amtet als Beisitzer, Thomas Imbach übernimmt das Kommunikationsressort von Silvan Meier, der den Vorstand verlässt. Neben den beiden Neugewählten besteht der Vorstand aus Präsidentin Olivia Bühlmann, Vizepräsidentin und Kassierin Mirjam Arnold, Aktuarin Christine Knüsel-Moos, Gemeinderat Pirmin Andermatt sowie Alain Hettinger und Dominik Baresic, die für Veranstaltungen verantwortlich zeichnen.

Parteiversammlung und Neujahrsessen stehen an

Nach intensiven Wochen mit einer Gemeindeversammlung an zwei Abenden und der Urnen­abstimmung Unterfeld Süd geht es für die CVP Baar Schlag auf Schlag weiter: Die Mitglieder treffen sich am 25. November zur Parteiversammlung im Schwesternhaus sowie am 8. Januar 2021 zum traditionellen Neujahrsessen – sofern Gesundheitsdirektor Martin Pfister den Kanton Zug weiterhin mit Bedacht und Erfolg durch die Corona-Pan­demie führt und solche Anlässe möglich bleiben.

Für die CVP Baar: Olivia Bühlmann

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