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Die E-Trottinette in Zug stehen ganzjährig zur Verfügung

Im Vergleich zum Sommer ist die Zahl der verfügbaren Fahrzeuge in Zug gegenwärtig merklich tiefer. Der Betreiber erläutert die Gründe.
Raphael Biermayr
Gegenwärtig sind 250 E-Scooter im Kanton Zug zugelassen. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 15. Juli 2019)

Gegenwärtig sind 250 E-Scooter im Kanton Zug zugelassen. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 15. Juli 2019)

Wo sind all die Trottinetts hin? Das konnte sich fragen, wer in jüngerer Zeit durch Zug ging. Im Gegensatz zum Sommer, als die akkubetriebenen Fahrzeuge in der Stadt, aber auch in den Gemeinden Baar und Cham Aufmerksamkeit erregten, schienen sie nun fast von der Bildfläche verschwunden.

Und tatsächlich: Auf der entsprechenden App erschienen bei Stichproben unserer Zeitung während der letzten Tage nur wenige sogenannte E-Scooter. Die Flotte bewilligter Fahrzeuge im Kanton Zug ist nach der Ausdehnung des Angebots auf die Gemeinde Risch jedoch ganze 250 Fahrzeuge gross. Ist der Hype bereits vorbei, jetzt, da das Wetter nicht mehr die Sehnsucht nach Fahrtwind im Gesicht hervorruft? Mitnichten: Nach Auskunft von Daniel Scherrer, dem Sprecher der einzigen in Zug zugelassenen Betreiberfirma Circ, wird ein Teil der Flotte gegenwärtig gewartet. «In den nächsten zwei Wochen werden wir wieder zum Normalbetrieb zurückkehren.»

Die Polizei hat schnell reagiert

Die E-Scooter sind mit gemischten Gefühlen aufgenommen worden. Die Nutzer sind dankbar für die Option, schneller von A nach B zu gelangen. Die Angewohnheit mancher Lenker, auf Trottoirs zu fahren, provoziert jedoch Unmut. Stattdessen müssten sie Velowege beziehungsweise, wo diese fehlen, Strassen benützen. Auch das achtlose Abstellen der Trottinette nach deren Gebrauch sorgt bisweilen für rote Köpfe.

Das veranlasste die Zuger Polizei – lediglich einen Monat nach Inbetriebnahme der ersten Trottinette – der Bevölkerung die rechtliche Situation mitzuteilen. In dem Schreiben wird unter anderem ausgeführt, dass Jugendliche von 14 bis 16 Jahren die Töffli- oder Traktorenprüfung benötigen, um überhaupt E-Scooter fahren zu dürfen. Allerdings ist törichtes Handeln auch im höheren Alter möglich, wie ein 38-Jähriger im August bewies: Bei einem Selbstunfall während einer Blaufahrt auf der Talacherstrasse in Baar zog er sich erhebliche Verletzungen zu.

Eine weitere Herausforderung für die E-Trottinett-Fahrer und die weiteren Verkehrsteilnehmer steht bevor: Gemäss der Betreiberfirma werden die 20 Kilometer pro Stunde schnellen Flitzer auch im Winter zur Verfügung stehen.

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