Die Eiche-Zunft wurde geehrt

13 Sportler und ein Verein wurden am Freitagabend in Hünenberg namentlich geehrt. Ein Name blieb dabei allerdings geheim.

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Anerkennungspreis für Eiche-Zunft: Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann übergibt die Tafel an Martin Cerletti. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Anerkennungspreis für Eiche-Zunft: Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann übergibt die Tafel an Martin Cerletti. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Seit 35 Jahren sorgt die Eiche-Zunft für eine zünftige Fasnacht in Hünenberg. Grund genug für die Behörden, ihr den fünften gemeindlichen Anerkennungspreis «Profil» zu verleihen, wie Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann in ihrer Begrüssung sagte. Die Laudatio hielt Klaus Meyer, selber Preisträger als Lokalhistoriker und Gründungsmitglied der Zunft. Er blickte zurück auf die Anfänge, als es Mitte der Siebzigerjahre darum ging, aus einem «Motthäufchen von Fasnacht» etwas Neues zu formen, das inzwischen über die Gemeindegrenzen hinaus Beachtung findet. Die Eiche-Zunft geniesse heute im Dorf eine grosse Wertschätzung, sagte der Laudator von einem Verein, dem mehr als 300 Mitglieder angehören.

Ein kurzes Video gab einen Einblick in die verschiedenen Aktivitäten der Eiche-Zunft. Martin Cerletti, der als Erster Zunftmeister die Auszeichnung entgegennahm, liess sich den Namen des neuen Oberhauptes 2012 nicht entlocken.

Mit dem Leitspruch «Gutes tun tut gut» dankte Gemeinderat Ueli Wirth all denjenigen, die gestern Abend nicht namentlich erwähnt wurden, deren Einsatz für die Allgemeinheit aber ebenso anerkennenswert sei. Für Wirth hat die unbezahlte Vereinsarbeit im Wesentlichen drei Effekte: Sie aktiviert ihre Mitglieder, fördert durch das gemeinsame Tun die Vernetzung und steigert letztlich die Lebensqualität eines Dorfes. «Vereinsarbeit ist eine sinnvolle Tätigkeit im Dienste der Gemeinschaft», sagte der für die Bildung zuständige Gemeinderat.

Moderiert von Claudia Kretschi und musikalisch umrahmt von der Mini-Brassband der Musikschule, wurden dann die einzelnen Sportler auf die Bühne gebeten. Dabei waren es im Falle der Brüder Loris und Thierry Lambrigger insofern alte Bekannte, als sie zum wiederholten Mal im Wasserski-Figurenfahren den Schweizer-MeisterTitel geholt hatten. Ausgezeichnet wurde auch der Bobfahrer Martin Suter, der zwar nicht in der Gemeinde wohnt, dem aber die in Hünenberg domizilierte Sportler-Schmiede Schweiz Unterstützung bietet.

Hansruedi Hürlimann/ Neue ZZ