Die Ennetsee-Gemeinden kämpfen weiter um die Kantonsschule in ihrer Region

In einem symbolischen Akt haben die Gemeindepräsidentin von Hünenberg und die Gemeindepräsidenten von Cham und Risch gemeinsam ein Dossier mit den bereits bekannten Standortvorschlägen eingereicht.

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Bildungsdirektor Stephan Schleiss, Baudirektor Florian Weber, Georges Helfenstein, Gemeindepräsident Cham, Peter Hausherr, Gemeindepräsident Risch und Renate Huwyler, Gemeindepräsidentin Hünenberg (von links) bei der Dossier-Übergabe.

Bildungsdirektor Stephan Schleiss, Baudirektor Florian Weber, Georges Helfenstein, Gemeindepräsident Cham, Peter Hausherr, Gemeindepräsident Risch und Renate Huwyler, Gemeindepräsidentin Hünenberg (von links) bei der Dossier-Übergabe.

Bild:PD

(tn) Bildung Die Bemühungen um eine Kantonsschule im Ennetsee dauern an. Nachdem sich die Chamer im Februar 2019 gegen eine neue Kantonsschule im Gebiet Allmend/Röhrliberg entschieden haben, wagen die Ennetsee-Gemeinden Cham, Hünenberg und Risch einen nächsten Schritt in diese Richtung und machen sich beim Kanton stark für einen Kanti-Standort in ihrer Region, wie sie am Donnerstag mitteilten.

Die entsprechenden Gemeindepräsidien haben der Baudirektion am vergangenen Mittwoch gemeinsam ihre Dossiers mit den bereits bekannten Standortvorschlägen überreicht. Der vorgeschlagene Standort der Gemeinde Risch liegt zwischen dem Bahnhof Rotkreuz und dem Sportpark. Cham schlägt eine überarbeitete Variante des Standorts bei der bestehenden Überbauung Röhrliberg sowie das ehemalige Pavatex-Areal vor. Hünenberg habe zwar keinen geeigneten Standort anzubieten, möchte aber seine «Partner-Gemeinden» unterstützen und begrüsse eine Mittelschule in der Nähe.

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