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Schatzsuche und einiges mehr: Die etwas andere Lagerwoche für Zuger

20 Jugendliche verbringen auf dem Gastschiff MS Yellow eine betreute Woche am, im und rund um den Zugersee. Mit einem vielseitigen Programm, das mehr beinhaltet als Sport und Spiel.
Hansruedi Hürlimann
Die Schatzsuche stösst auf grosses Interesse. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 17. Juli 2018))

Die Schatzsuche stösst auf grosses Interesse. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 17. Juli 2018))

Auf dem dank der gelben Farbe unübersehbaren Zuger Boot MS Yellow geht diese Woche die Post ab. 20 Teilnehmer, Buben und Mädchen im Alter von 7 bis 12 Jahren, sind voller Tatendrang und geniessen den Auslauf auf der Schützenmattwiese bei herrlichem Sommerwetter.

Beim Besuch unserer Zeitung ist gerade eine Schatzsuche im Gang. Aufgeteilt in zwei Gruppen müssen die jungen Schatzsucher mit Hilfe von Koordinaten und einem Kompass sowie einer Skizze einen versteckten Schatz finden. Dahinter steckt die Idee, dass sich die Jugendlichen spielerisch mit technischen Hilfsmittel befassen, denen sie im Alltag kaum begegnen. Das gilt auch für Beobachtungen in der Natur, wie zum Beispiel ein kleines Forschungsprojekt am Siehbach, das der Schatzsuche vorausging.

Während der Morgen jeweils den technisch-wissenschaftlichen Aktivitäten gewidmet ist, heisst es am Nachmittag ausspannen bei Sport, Spiel und Badeplausch. Dazu bietet die Yellow mit ihrer Plattform am Heck guten Voraussetzungen, wobei das Tragen von Schwimmwesten Pflicht ist.

Zusammenarbeit erfahrener Organisationen

Damit dieses Programm entsprechend gestaltet und begleitet werden kann, arbeiten drei auf ihrem Gebiet erfahrene Organisationen zusammen. Aufgegleist wurde die Lagerwoche vom Schweizer Kinderhilfswerk Kovive, die wissenschaftliche Begleitung macht die national tätige Stiftung Science et Cité, und für das Gastschiff ist GGZ@work zuständig. Für Kovive ist es bereits das zehnte Angebot auf dem MS Yellow, namentlich für Kinder aus Immigrantenfamilien oder von alleinerziehenden Müttern.

«Wir möchten diesen Kindern Inputs geben und sie auf spielerische Weise fördern», sagt Denise Ammann, die Verantwortliche für die Kommunikation von Kovive, dazu. Und auch für Tiina Stämpfli von Science et Cité «sind positive Erlebnisse mit Themen wichtig, um die Verankerung der Wissenschaft in der Gesellschaft zu fördern». Um die Wirksamkeit der Angebote zu beurteilen, werden regelmässig Rückmeldungen eingeholt.

Nützliches und Süsses

Kurz vor dem Mittagessen haben beide Gruppen die Schatztruhen gefunden. Eine erfolgreiche Finderin ist unter anderen die 10-jährige Mahisha Thayananthan, die in diesem Jahr das erste Mal an der Schatzsuche teilnimmt. Auf die Frage nach ihrer Motivation für die Teilnahme sagt sie spontan: «Da läuft immer etwas». Und der neunjährige Jamie Dufaux sagt lakonisch: «Der Aufenthalt auf der Yellow gefällt mir». Unter grossem Hallo werden im Anschluss daran die Schatztruhen geöffnet. Sie enthalten nebst nützlichen Schreibutensilien auch allerlei verlockende Süssigkeiten.

Diese werden jedoch erst nach dem Mittagessen verteilt. Schliesslich warten noch leckere Hamburger und Salate auf die hungrigen Mäuler, liebevoll zubereitet vom Team auf dem Boot Yellow.

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