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Leserbrief

Die Folgen eines geheimen Vorverkaufsvertrags

Zur Abstimmung in der Gemeinde Cham vom 10. Februar

Wir kennen ihn nicht, er ist geheim, der Vorverkaufsvertrag zwischen dem Landeigentümer und dem Kanton Zug, zwecks geplanten Landerwerbes für eine Kanti Ennetsee. Schon die Widersprüche zwischen ehemaligem Kaufpreis (20 Millionen Franken) und Grundstückgewinnsteuer (4 Millionen Franken bei einem Steuersatz von 25 Prozent!) muten eigenartig an. Nun erhöht sich dieser Satz bekanntlich auf 60 Prozent und irgendwie lässt sich offensichtlich verklausuliert aus dem Vertrag ableiten, dass der Verkäufer auch dann noch einen Netto-Erlös von 16 Millionen Franken «zu Gute hat», d. h. sich der Kaufpreis dabei einfach so auf 39,7 Millionen Franken erhöht! Doch dieser Betrag ist nun dem Kanton eben doch, mit Recht, zu hoch. Aber wer hat es «verbockt»? Richtig, der Kanton selbst! Wie soll er aber nun diesen Vertrag einhalten? Und was macht er: Statt selbst die Sache wieder zurechtzubiegen, gelangt er ungeniert am 27. Juni 2018 an die Gemeinde Cham, man möge ihn doch mit einem Standortbeitrag unterstützen, sodass die Belastung für den Kanton 20 Millionen Franken nicht übersteigen werde. Wirklich unglaublich: Da schliesst also der Kanton leichtsinnig einen Vertrag ab, welcher dann seine finanziellen Mittel übersteigt und dann «bettelt» (sorry, heisst «stellt ein Gesuch») bei der Gemeinde Cham um Beihilfe! Und was macht der Gemeinderat? Er knickt untertänig ein, er wird sein getreues Volk dann schon dazu bringen, dem zu zustimmen! So steuern am Schluss beide rund die Hälfte zum Kaufpreis bei und meinen noch treuherzig, dadurch sei der Landpreis eben tragbar geworden. Dabei hat sich der Landpreis um keinen einzigen Rappen reduziert!

Nein, diesem Kuhhandel möchten wir nicht zustimmen. 2 Mal Nein!

Andreas Knill, Cham

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