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Spielnacht in Zug: Die Freude am gemeinsamen Spiel

Die 1. Zuger Spielnacht brachte eine beachtliche Schar Spielfreudiger ins Hertizentrum.
Hansruedi Hürlimann
Volle Konzentration an der Spielnacht (von links): Christian Haller, Michel Schmid und Yves Hess. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 27. Juli 2019)

Volle Konzentration an der Spielnacht (von links): Christian Haller, Michel Schmid und Yves Hess. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 27. Juli 2019)

Im ehemaligen, nun zwischengenutzten Textilladen auf der Südseite des Einkaufszentrums Herti in Zug trafen sich am Samstagabend gegen drei Dutzend spielfreudige Jugendliche und Erwachsene zum gemeinsamen Spiel. Sie liessen sich zu Beginn von Yves Hess über den Verlauf des Spielabends, beziehungsweise der Spielnacht informieren.

Zusammen mit seiner Frau Denise betreibt Yves Hess eine sogenannte Spielbude in Welschenrohr. «Unser Ziel ist es, die Zentralschweiz mit unserer Spielfreude anzustecken», so seine Motivation, wie er gegenüber unserer Zeitung sagte. Und dies bei freiem Eintritt und der Möglichkeit, sich mit Snacks und Getränken zu moderaten Preisen einzudecken. Der nächtlichen Fortsetzung vorausgegangen war ein Familiennachmittag mit betreuten Kinderspielen, einer Krabbelecke sowie einem Fahrzeugpark.

Nach der Vorstellung der Spiele setzten sich die Teilnehmer an die verschiedenen Tische, wo sie, betreut von einem Instruktor, das Spiel in Angriff nahmen.

Das Angebot umfasste eine breite Palette von Spielen, die sich sowohl in der Art wie vor allem auch im Anspruch unterschieden.

Die Spannweite reichte vom einfachen Ratespiel von Begriffen bis zum Strategiespiel, das vom Spieler einige Voraussetzungen erforderte. Entsprechend kleiner war denn auch die Anzahl Mitspieler bei den anspruchsvollen Settings. Gemeinsames Spielen sei gut für den sozialen Kontakt, ist Hess überzeugt. «Nirgends sonst lernst du dein Gegenüber so gut kennen wie beim Spiel», sagte er mit einem Schmunzeln.

Ein stets wachsendes Angebot

Eine der Teilnehmerinnen war Doris Gassmann aus Beromünster erklärte, sie habe schon als Kind leidenschaftlich gerne Monopoly gespielt und diese Spielfreude habe sich erhalten. Deshalb habe sie für diese Spielnacht den Weg nach Zug in Kauf genommen.

Laut Yves Hess ist die Freude am Brettspiel auch im Zeitalter der elektronischen Games ungebrochen. Das belege unter anderem der Umstand, dass allein im deutschsprachigen Raum jedes Jahr gegen zweitausend neue Spiele auf dem Markt kämen, wie er sagte. Bei diesem Angebot ist es selbst für Profis nicht leicht, den Überblick zu behalten. Hess berät unter anderem auch Ludotheken bei der Anschaffung von Spielen.

Der Abend im Hertizentrum wurde denn auch in Zusammenarbeit mit der Ludothek Zug organisiert. Die Vertreterinnen der Ludothek waren auch für die Verpflegung zuständig.

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