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Wasserball: Die Frösche bleiben Zuhause eine Macht

Am dritten Spiel in vier Tagen empfing der SC Frosch Ägeri das Team des WBK SM Zürich im Ägeribad. Die Heimmannschaft konnte sich mit einem Sieg in die Meisterschaftspause verabschieden.
Thomas Iten
Im Ägeribad haben die Frösche bisher alle Heimspiele gewonnen. (Bild: Maria Schmid (Oberägeri, 10. November 2018))

Im Ägeribad haben die Frösche bisher alle Heimspiele gewonnen. (Bild: Maria Schmid (Oberägeri, 10. November 2018))

Zum Abschluss des Mammutprogramms mit drei Spielen innert vier Tagen empfingen die Frösche am Montagabend im Ägeribad das Team des WBK SM Zürich. Es war gleichzeitig der letzte Ernstkampf in diesem Jahr. Nach der ärgerlichen Niederlage gegen Nyon wollten sich die Frösche mit einem Sieg in die Meisterschaftspause verabschieden.

Damen-Team zahlt Lehrgeld

Das auf diese Saison neu gegründete Damenteam der SG Zug-Ägeri empfing am vergangenen Samstagmorgen im Loreto die Ostschweizerinnen von WBA Tristar. Trotz der Bemühungen und Anstrengungen resultiert am Ende eine klare 3:27-Niederlage. Die ersten Minuten des Matches sahen noch gut aus. Zug-Ägeri hatte den Gegner aus der Bodenseeregion einigermassen im Griff, konnte schwimmerisch mithalten und sogar zwei Tore erzielen. In der Folge kassierte das Heimteam aber zu viele Kontertore. Selber kam das junge Damenteam der SG Zug-Ägeri nur zu wenigen Torchancen und bekundeten über das ganze Spiel gesehen grosse Mühe, sich im Angriff zu behaupten und sich Torchancen zu erarbeiten. Ausserdem machte das konstante Pressing und die manchmal grobe Spielweise der Gegnerinnen zu schaffen. Verbesserungspotenzial liegt denn auch vor allem im Angriff, wo das Team aktiver sein muss, und im Vermeiden von Kontertoren. (mua/PD)

Mit Michael Besmer kehrte der designierte Stammtorhüter zwischen die Pfosten zurück. Da auch jene Spieler, welche den Trip in die Westschweiz nicht mitmachen konnten, wieder mit an Bord waren, konnte Ägeri aus dem vollen schöpfen. Dies war auch nötig. Einerseits steckten die kräftezehrenden Spiele vom Wochenende in der Westschweiz gegen Lausanne und Nyon nach nur einem Tag Pause den Spielern noch in den Knochen. Andererseits musste das Team auf Spielertrainer Gergely Fülöp wegen einer Sperre aus dem Nyon-Spiel verzichten. Doch das Aegerer-Kollektiv vermochte diesen gewichtigen Ausfall zu kompensieren. Unter anderem durch Ruedi Hegglin sowie Youngstar Elias Mathis, welche mit je drei Toren in die Bresche sprangen.

Hochspannung bis zum Schlusspfiff

Von Beginn weg war das Spiel hart umkämpft. Die Teams schenkten sich nichts und kämpften um jeden Kubikmillimeter Wasser. Nach dem Ägerer-Führungstreffer durch Lukas Nussbaumer dauerte es lange torlose vier Minuten, ehe die Zürcher ausgleichen konnten. In der Folge erspielten sich die Gäste eine 3:5-Führung, doch Ägeri blieb dran und machte den Rückstand noch vor der zweiten Viertelspause wett. Danach wechselte die Führung in diesem packenden Kopf-an-Kopf Rennen hin und her. Keines der beiden Teams vermochte sich mit mehr als einem Tor abzusetzen.

66 Sekunden vor Schluss fiel der Anschlusstreffer

Erst in der 5. Minute des letzten Viertels gelang Ägeri der vorentscheidende Treffer: Die Zürcher kassierten einen Ausschluss und Routinier Ruedi Hegglin schoss das Heimteam in der folgenden 20 Sekunden dauernden Überzahl mit 12:10 in Front. Zwar fiel 66 Sekunden vor Spielende noch der Zürcher-Anschlusstreffer, doch Ägeri brachte den Sieg über die Zeit. Damit haben die Frösche alle bisherigen Heimspiele im Ägeribad gewonnen und klassieren sich mit 8 Punkten aus 6 Spielen in der Tabelle auf Rang 2 und sind damit erster Verfolger von Leader Kreuzlingen II.

Ägeri – Zürich 12:11 (1:2, 4:3, 4:4, 3:2). Ägeribad Oberägeri. – SR: Peter Wengenroth, Maximilian Meissner. – Strafen: Ägeri 6; Zürich 8. – Ägeri: 1 Michael Besmer, 2 Lorenzo Valeo (1), 3 Andreas Antoniou, 4 Tim Riedmann, 5 Ruedi Hegglin (3), 6 Gian Valentin, 7 Yannick Blattmann, 8 Kristof Koltai (4), 9 Fabio Widmer, 10 Elias Mathis (3), 11 Lukas Nussbaumer (1), 12 Jonas Blattmann, 13 Nezir Sabotic

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