Frosch Ägeri scheidet im Achtelfinal nach starker Gegenwehr aus

Der NLB-Verein Ägeri verliert im Schweizer Cup gegen den höherklassigen SC Winterthur mit 12:23. So klar, wie das Resultat vermuten lässt, war der Unterschied aber nicht.

Thomas Iten
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Das Spiel läuft zum Schluss nicht nach dem Geschmack von Ägeris Lorenzo Valeo und Co. (Bild: Maria Schmid (Oberägeri, 18. November 2018))

Das Spiel läuft zum Schluss nicht nach dem Geschmack von Ägeris Lorenzo Valeo und Co. (Bild: Maria Schmid (Oberägeri, 18. November 2018))

Bis Spielmitte hielt der B-Ligist Ägeri erstaunlich gut mit und spielte auf Augenhöhe mit dem höherklassigen Gegner SC Winterthur. Das erste Viertel der Cup-Achtelfinal-Partie hatten die Frösche gar mit 5:4 für sich entschieden. Bei Halbzeit der Partie stand es 9:9. Der Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Erst im dritten Abschnitt vermochten sich die Winterthurer allmählich abzusetzen.

Es war ein körperlich hart geführtes Spiel. Die Schiedsrichter liessen viel durchgehen. Ägeris Spielertrainer Gergely Fülöp sagte nach der ersten Niederlage im Ägeribad: «Es wurde uns wirklich nichts geschenkt. Wir mussten einen grossen Aufwand betreiben, um uns Fouls oder Überzahlsituationen zu erarbeiten. Das war mit der Zeit frustrierend». Mit 7:2 entschieden die Winterthurer das dritte Viertel für sich und gingen vorentscheidend mit 16:11 in Führung. Mit der Leistung des Teams ist Fülöp aber zufrieden. Einzig das Angriffsspiel hat noch nicht optimal funktioniert. «Sobald der Gegner eine Zonenverteidigung aufzieht, haben wir Mühe.»

Tessiner Tage in der Meisterschaft

Am Freitag und am Samstag reisen die Frösche im NLB-Championat zu Partien in die Südschweiz. Zunächst wartet Lugano II. In der ersten Begegnung im November setzten sich die Frösche zu Hause mit 19:13 durch. Am Samstag kommt es zum Duell mit Tabellennachbar SP Bissone. Das letztjährige Schlusslicht hat nach fünf Spielen bereits mehr Punkte auf dem Konto als am Ende der vergangenen Saison. Das erstarkte Bissone liegt aktuell hinter Ägeri auf Rang 3.